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Zelltherapie
Injektion von Zellen aus fetalen oder jungen tierischen Organen in den menschlichen Körper. Dabei soll die Zusammensetzung des Spendermaterials erhalten bleiben. Die Verwendung lebender Zellen von kurz zuvor getöteten Tieren entspricht der sog. Frischzellentherapie. Haltbar gemachte tierische Zellen durch Gefriertrocknung kommen bei der Trockenzelltherapie zum Einsatz. Die Zelltherapie soll dazu dienen, eine krankheits- oder altersbedingte Funktionsminderung von Geweben oder Organen zu beheben. Allerdings können bei einer Zelltherapie erhebliche Nebenwirkungen auftreten, vor allem allergische Reaktionen sowie die Übertragung von Viren (BSE etc.). Außerdem ist die Wirksamkeit der Zelltherapie nicht wissenschaftlich belegt, die Wirkungszusammenhänge sind teilweise spekulativ. Die Gabe von Fertigpräparaten aus tierischen Zellen, auch Trockenzell-Präparate, ist mittlerweile vom Bundesgesundheitsamt verboten.
Wissenschaft
Entschieden entscheiden
Bei jeder Entscheidung müssen wir allerlei Unsicherheiten abwägen. Wann sind wir mit einer Wahl zufrieden und wann korrigieren wir sie? Über einen komplexen Prozess, den wir zigtausend Mal am Tag erfolgreich bewältigen. von JAN SCHWENKENBECHER Das 20. Jahrhundert war gerade angebrochen, da betrat ein Typ Mensch die Bühne der Welt...
Wissenschaft
Die wahre Gefahr lauert in der Küche
Wo im Haushalt die meisten Keime lauern und was man gegen sie tun kann, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Einige Menschen haben massive Hemmungen, öffentliche Toiletten zu benutzen, weil sie befürchten, sie könnten sich dort mit gefährlichen Keimen infizieren. Deshalb erledigen sie die Angelegenheit entweder „schwebend“ oder...