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Zelltherapie
Injektion von Zellen aus fetalen oder jungen tierischen Organen in den menschlichen Körper. Dabei soll die Zusammensetzung des Spendermaterials erhalten bleiben. Die Verwendung lebender Zellen von kurz zuvor getöteten Tieren entspricht der sog. Frischzellentherapie. Haltbar gemachte tierische Zellen durch Gefriertrocknung kommen bei der Trockenzelltherapie zum Einsatz. Die Zelltherapie soll dazu dienen, eine krankheits- oder altersbedingte Funktionsminderung von Geweben oder Organen zu beheben. Allerdings können bei einer Zelltherapie erhebliche Nebenwirkungen auftreten, vor allem allergische Reaktionen sowie die Übertragung von Viren (BSE etc.). Außerdem ist die Wirksamkeit der Zelltherapie nicht wissenschaftlich belegt, die Wirkungszusammenhänge sind teilweise spekulativ. Die Gabe von Fertigpräparaten aus tierischen Zellen, auch Trockenzell-Präparate, ist mittlerweile vom Bundesgesundheitsamt verboten.
Wissenschaft
Egoistische Einzelgänger
Biologen sind den Mechanismen der Entstehung von Krebs seit Jahrzehnten auf der Spur. Sie machen immer mehr Eigenschaften von Tumorzellen dingfest. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Es sei für ihn ein Albtraum, würde man ihn nach einer Definition von Krebs fragen. Kein Geringerer als Rudolf Virchow hat das gesagt – dabei hatte der...
Wissenschaft
Fische auf Wanderschaft
Kompakte Wehre versperren vielen Fischen den Weg ins Laichgewässer. Durchlässige Rampen können ihnen wieder einen Zugang verschaffen. von KLAUS ZINTZ Das Wasser fließt schnell zwischen den großen Steinen der flachen Rampe hindurch, Luftblasen wirbeln ständig von der Oberfläche in tiefere Wasserschichten. Eine Bachforelle schwimmt...