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Sonne, Garten, Himmelsnächte: Den Garten erfolgreich auf den Sommer vorbereiten

Gartenfreunde spüren es: Die Tage werden länger, die Sonne scheint, der Frühling endet langsam und es wird Zeit den Garten in ein kleines Paradies zu verwandeln. Um die Zeit im sommerlichen Garten genießen zu können muss man sich zuvor an die Arbeit machen, um diesen aus dem Winterschlaf zu holen und in ein gemütliches Sommerparadies zu verwandeln. Klar ist: Wer sich an einem prächtigen Garten erfreuen möchte, muss im Frühling die richtigen Vorkehrungen treffen. Doch warum empfehlen Experten die Vorbereitung des Gartens auf den Sommer? Und wie kann man den Garten auf den bevorstehenden Sommer vorbereiten?
Symbolbild Garten

unsplash.com, Delphine Beausoleil

Den Garten auf den Sommer vorbereiten – warum?

Bevor darüber gesprochen wird, was der Sommerstart für Aufgaben vergibt, sollte geklärt werden, warum es überhaupt wichtig ist, den Garten Sommerready zu machen. Grundsätzlich ist es so, dass jede Jahreszeit eine neue Herausforderung für den Garten sowie seine Besitzer bereitstellt. Gärten, die im Laufe des Jahres vorgeführt und genutzt werden, sollten gegen die Hitze im Sommer, den Regen im Herbst, den Schnee im Winter und die wechselnden Witterungseinflüsse im Frühling geschützt sein. Ohne spezielle Vorkehrungen kommt es oftmals zu großen Schäden, wie zu Pflanzenkrankheiten, Schädlingen, Vertrocknung und Absterben.

In Sommern ist die Sonne für einige Pflanzen gefährlicher als für andere. Viele Blumen leiden zur heißen Jahreszeit beispielsweise unter Wassermangel. Auch der Aufwand, welche Gartenbesitzer mit der Pflege und vor allem der Bewässerung des geschädigten Gartens haben, steigt mit der Zeit. Am besten ist es deshalb, den Garten bereits vor dem Wetterwechsel auf die kommenden Temperaturen vorzubereiten.

  • Achtung:

    In Deutschland gibt es spezielle Rechtlinien, die vorschreiben, dass Gartenbesitzer nur während gesetzlich vorgegebenen Zeiten ihre Hecke, Gehölze und Sträucher schneiden, oder den Rasen mähen dürfen. Bei nicht Einhaltung dieser Zeiten, kann es teuer werden.

Garten vorbereiten: Welche Gartenmöbel eignen sich für den Sommer?

Nachdem ein Plan gemacht wurde, kann es mit der Gartenarbeit losgehen. In der Planung an sich, empfiehlt es sich ein Ziel zu setzen. Wenn dieses erreicht wird, wäre es eine Idee, sich mit neuen Gartenmöbeln eine Freude zu bereiten. Viele Menschen denken, dass wenn es um die Vorbereitung des Gartens geht, es nur um Blumen und Pflanzen geht. Die Vorbereitung des Gartens bezieht sich jedoch auch auf die Gartenmöbel.

Alte Gartenmöbel, besonders wenn sie den Winter über draußen standen, sind oftmals nur noch ein Dorn in Auge. Wie in jeder Gartensaison empfiehlt es sich, nach getaner Arbeit etwas Gutes für sich zu tun und neue Möbel für den Garten und für Zuhause zu kaufen. Diese sollten dabei vor dem Kauf der Größe des Stellplatzes angepasst werden und zudem gemütlich und regentauglich sein. Gartenmöbel sollten einigen Bedingungen standhalten, weshalb es sich empfiehlt beim Kauf mehr auf die Qualität als auf den Preis zu achten.

Vogelhaus in Gartenumgebung
Symbolbild Gartenfreuden

unsplash.com, Gary Yost

Was gehört zur Gartenvorbereitung?

1. Passenden Pflanzen für ihren Garten

Wer ein buntes Blütenmeer genießen und frisches, selbst geerntetes Obst und Gemüse verzehren möchte, sollte im Frühjahr fleißig sein. Mit einem guten Plan geht alles leichter von der Hand. Ausgewählte Pflanzen kann man in Töpfen, bereits im März, vorzuziehen, um diese im April und im Mai im Garten weiter gedeihen lassen. Doch vorher sollte der Boden frostfrei sein, das Laub und die Äste, und sonstige Verunreinigungen, die im Winter entstanden sind, entfernen. Zudem sollte der Rasen gepflegt werden. Wer möglichst wenig Zeit mit der Pflege verbringen möchte, kann auf Bodendecker zurückgreifen. Immergrüne Stauden und Zwerggehölze eignen sich gut, da sie das ganze Jahr eine grüne und geschlossene Pflanzendecke bilden. Bevor die Büsche und Sträucher zu treiben beginnen, sollten diese zurückgeschnitten werden.

2. Beete und Rasen vorbereiten

Wenn der Boden getrocknet und erwärmt ist, können die Beete für die Aussaat der neuen Pflanzen vorbereitet werden. Hierfür sollte er umgegraben, gelockert und vom Unkraut befreit werden. Der Komposthaufen sollte im Frühling umgeschichtet und die angelegten Gemüsebeete mit dem Kompost versorgt werden. Doch Achtung- erst wenn das Wetter es erlaubt und kein Nachtfrost mehr zu erwarten ist, kann gepflanzt werden, was meist erst nach den Eisheiligen zu erwartet ist. Der Rasen sollte an den Stellen, an denen sich reichlich Moos befindet, kultiviert und anschließend nachgesät werden.

3. Teichpflege im Frühjahr

Tiere im Gartenteich fahren ihre Aktivitäten im Winter herunter und verkriechen sich, sie halten eine Art Winterschlaf. Wenn sich Fische oder andere Wassertiere im Teich befinden, sollten diese zunächst einmal wieder aktiv werden. Die Teicharbeiten sollten, je nach Wetterlage, erst Mitte April erfolgen, da erst ab 10 Grad Wassertemperatur die Pflege des Gartenteichs kein Problem mehr darstellt und die Fische bereits aktiv sind.

4. Putzen, pflegen und erneuern

Der Rasenmäher, die Heckenschere und das Gartenwerkzeug gehören, ebenso wie die Pflege der Beete und Sträucher, zur Gartenpflege dazu. Ölen, schmieren und putzen ist wichtig, um die Gartengeräte lange benutzen zu können. Nicht zu vergessen ist auch das Gartenhäuschen. Dieses ist vom Schutz und Staub zu befreien, damit man sich in der kommenden Sommersaison wohlfühlt.

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