Wahrig Synonymwörterbuch
Angst
- Furcht, Beklemmung, Bange, Ängstlichkeit, Panik, Scheu, Todesangst, Furchtsamkeit, Horror, Bangigkeit, Grausen, Schreck; ugs.: Bammel, Fracksausen, Zähneklappern, Heidenangst, Höllenangst, Herzklopfen; derb: Schiss
- Sorge, Unruhe, Besorgnis, Befürchtung, Kümmernis, Beunruhigung
- Feigheit, Mutlosigkeit, Kleinmut
Angst: Zwischen Horror und Zähneklappern
Die Synonyme für diesen oft unbestimmten, nicht auf einen Gegenstand bezogenen Affekt zeigen unterschiedliche Grade von Angst an. Scheu und Bange oder Bangigkeit sind weniger starke Gemütsregungen als Grausen, Horror, Panik oder gar Todesangst.
Verstärkt wird der Begriff oft auch durch Doppelungen wie Angst und Schrecken oder Furcht und Angst. Konkretisieren lässt er sich fachsprachlich durch Zusammensetzungen wie Prüfungsangst, Flugangst oder Trennungsangst, die jeweils einen Gegenstand des Affekts angeben und ihn dadurch eingrenzen.
Wörter wie Heidenangst oder Höllenangst sind dagegen allgemeine, umgangssprachliche Verstärkungen für Angst, wobei Heidenangst ursprünglich tatsächlich die Furcht der Christen vor den Heiden bezeichnete, mit denen sich die Vorstellung des Bösen verband.
Zur Umgangssprache gehören auch Ausdrücke wie Herzklopfen und Zähneklappern, die körperliche Reaktionen auf Angstgefühle wiedergeben, sowie die Begriffe Fracksausen und Muffensausen. Muffe bedeutet hier Angst; das Muffensausen gilt als nicht so stark wie das Fracksausen. Das ebenfalls umgangssprachliche Wort Bammel kommt aus dem Jiddischen, wo baal emoh so viel bedeutet wie »Furchtsamer«. Derb ist schließlich der Ausdruck Schiss für Angst.
Verstärkt wird der Begriff oft auch durch Doppelungen wie Angst und Schrecken oder Furcht und Angst. Konkretisieren lässt er sich fachsprachlich durch Zusammensetzungen wie Prüfungsangst, Flugangst oder Trennungsangst, die jeweils einen Gegenstand des Affekts angeben und ihn dadurch eingrenzen.
Wörter wie Heidenangst oder Höllenangst sind dagegen allgemeine, umgangssprachliche Verstärkungen für Angst, wobei Heidenangst ursprünglich tatsächlich die Furcht der Christen vor den Heiden bezeichnete, mit denen sich die Vorstellung des Bösen verband.
Zur Umgangssprache gehören auch Ausdrücke wie Herzklopfen und Zähneklappern, die körperliche Reaktionen auf Angstgefühle wiedergeben, sowie die Begriffe Fracksausen und Muffensausen. Muffe bedeutet hier Angst; das Muffensausen gilt als nicht so stark wie das Fracksausen. Das ebenfalls umgangssprachliche Wort Bammel kommt aus dem Jiddischen, wo baal emoh so viel bedeutet wie »Furchtsamer«. Derb ist schließlich der Ausdruck Schiss für Angst.
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