Wahrig Synonymwörterbuch
Die Kunst, jemanden zu überreden
Die ursprüngliche Bedeutung von überreden ist »durch Reden überwinden«, also jemanden durch Worte zu etwas veranlassen beziehungsweise ihm so lange zureden, bis er etwas tut. Das kann auf unterschiedliche Weise geschehen. Ermuntern hat die Konnotation einer freundlichen Aufforderung; ermutigen bedeutet jemandem »Mut zusprechen«. Auch bei bestärken schwingt der positive Unterton von Ermutigung oder Unterstützung mit.
Eine freundliche Art der Überredung wird auch mit einnehmen ausgedrückt, was so viel heißt wie »günstig stimmen für etwas/jemanden«. Bei weismachen geht es dagegen um Vortäuschen. Aufdrängen und aufnötigen (umgangssprachlich: andrehen) bedeuten »jemandem etwas gegen dessen Willen zuschieben«. Bekehren hat religiöse beziehungsweise weltanschauliche Untertöne im Sinn von »jemanden dazu bringen, etwas zu glauben«. Wenn der andere am Ende tatsächlich dem zustimmt, wozu man ihn überredet hat, spricht man von überzeugen. Bearbeiten ist ein bildlicher Ausdruck für überreden und bedeutet, jemanden »beeinflussen wollen«. Jemanden erweichen heißt, ihn so zu überreden, dass er nachgibt.
Die umgangssprachliche Variante von erweichen ist jemanden weichmachen/weichklopfen/weichkriegen. Zur Umgangssprache gehören auch beschwatzen, bequatschen und belatschern. Bei einwickeln schwingt die Bedeutung von »überlisten« und »übervorteilen« mit. Die umgangssprachliche Redewendung jemanden um den (kleinen) Finger wickeln (können) bedeutet, einen Menschen beeinflussen beziehungsweise unter Kontrolle haben.
Eine freundliche Art der Überredung wird auch mit einnehmen ausgedrückt, was so viel heißt wie »günstig stimmen für etwas/jemanden«. Bei weismachen geht es dagegen um Vortäuschen. Aufdrängen und aufnötigen (umgangssprachlich: andrehen) bedeuten »jemandem etwas gegen dessen Willen zuschieben«. Bekehren hat religiöse beziehungsweise weltanschauliche Untertöne im Sinn von »jemanden dazu bringen, etwas zu glauben«. Wenn der andere am Ende tatsächlich dem zustimmt, wozu man ihn überredet hat, spricht man von überzeugen. Bearbeiten ist ein bildlicher Ausdruck für überreden und bedeutet, jemanden »beeinflussen wollen«. Jemanden erweichen heißt, ihn so zu überreden, dass er nachgibt.
Die umgangssprachliche Variante von erweichen ist jemanden weichmachen/weichklopfen/weichkriegen. Zur Umgangssprache gehören auch beschwatzen, bequatschen und belatschern. Bei einwickeln schwingt die Bedeutung von »überlisten« und »übervorteilen« mit. Die umgangssprachliche Redewendung jemanden um den (kleinen) Finger wickeln (können) bedeutet, einen Menschen beeinflussen beziehungsweise unter Kontrolle haben.
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