wissen.de
Total votes: 89
wissen.de Artikel

Vom Findehelfer zum Tagebuch-Teddy - Spannende Ideen für den vernetzten Alltag von morgen

Vom Freunde-Finder im Handy bis zum Fitness-Armband am Handgelenk – vernetzte Technik im Kleinformat ist mehr und mehr Teil unseres Alltags. Wo intelligente Helferlein künftig noch unser Leben einfacher machen könnten, haben sich Studenten der Hochschule Darmstadt überlegt. Herausgekommen sind spannende und skurrile Prototypen, die uns einen Blick in die Zukunft mit vernetzter Alltagstechnik geben.

Sensoren überwachen unsere Gesundheit, Smartphones zeigen uns an, wo wir gerade sind und intelligente Häuser oder Wohnungen reagieren sogar scheinbar wie von selbst auf unsere Gegenwart und Vorlieben: Solche Geräte, Apps und Programme helfen schon heute vielen dabei, den Alltag angenehmer zu gestalten. Schließlich ist es praktisch, wenn der Kühlschrank uns per SMS daran erinnert, dass die Milch alle ist oder das Licht im Wohnziummer automatisch herunterdimmt, sobald wir den Fernseher anmachen.

In diese Richtung weiter gedacht haben nun Studenten der Hochschule Darmstadt in Dieburg: Sie haben weitere vernetzte Geräte entwickelt, die uns künftig im Alltag schnell und einfach unterstützen könnten. Wichtig war ihnen dabei vor allem die intuitive Bedienung und der  Datenschutz. Statt fummeliger Touchscreens und strapazierender Klingeltöne haben die jungen Erfinderinnen und Erfinder Geräte entwickelt, die sich per Sprache oder Berührung intuitiv bedienen lassen. Einige Beispiele gefällig? Bitteschön:

Findehelfer in der Hosentasche

Projektfoto
Wo ist bloß mein Fahrrad?

Mit dem kleinen Suchgerät "Sufio" weiß der Besitzer es sofort. Die Studentin Teodora Ananieva hat den praktischen Alltagshelfer mitentwickelt.

Schlüssel verloren? Handy verlegt? Dann hilft "Sufio". Dieses hosentaschentaugliche Gerät kann via Bluetooth Gegenstände orten. Dinge, die man immer dabei haben will, stattet man hierfür mit einem kleinen Sender aus. Soll ein Objekt dann gesucht werden, reicht ein Sprachbefehl. Währnd man in der Wohnung umhergeht, sagt „Sufio“ dann den verbleibenden Abstand und die Richtung zum gesuchten Gegenstand an. Diese Sprachausgabe macht den kleinen Findehelfer besonders für Binde zu einer praktischen Ergänzung ihres Allltags.

„Sufio kann man beibringen, welche Gegenstände ich für welche Aktivität brauche“, erklärt Teodora Ananieva, die das Gerät gemeinsam mit drei Kommilitonen entwickelt hat. Will die Besitzerin etwa zur Arbeit gehen, kann das Gerät sie an den Taschenkalender und den Mitarbeiterausweis erinnern – auf Wunsch per Kalenderfunktion auch regelmäßig.

... klicken Sie zum Weiterlesen auf den folgenden Button
NPO / Hochschule Darmstadt
Total votes: 89