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Weltausstellung in Brüssel

Im Mittelpunkt der ersten Weltausstellung nach dem Zweiten Weltkrieg stehen die Atomenergien und die Weltraumtechnologie. Mit dem Start der "Sputnik 1" nur gut sechs Monate zuvor, präsentiert sich die Sowjetunion in Brüssel als technologische Führungsmacht.

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Atomium - Wahrzeichen von Brüssel
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Der belgische König Baudouin I. eröffnete am 17. April 1958 die Weltausstellung in Brüssel unter dem Motto "Bilanz der Welt - für eine menschlichere Welt". Wahrzeichen der Weltausstellung wurde entsprechend einem Themenschwerpunkt die 150milliardenfache Vergrößerung eines Alpha-Eisenkristalls, das 110 m hohe "Atomium".

Die bis zum 19. Oktober dauernde Ausstellung, auf der 53 Nationen ihre Exponate präsentierten, stand im Zeichen des Glaubens an den ungebremsten technischen Fortschritt. Vor allem in den Pavillons der Großmächte wurde mit aufwendigen Mitteln für die friedliche Nutzung der Kernenergie geworben.

Aufgrund ihrer Erfolge in der Raumfahrt präsentierte sich die Sowjetunion als technologische Führungsmacht. Attraktion für die Zuschauermassen war neben einer Nachbildung des ersten Erdsatelliten "Sputnik 1" ein Plexiglasmodell einer Mondrakete. Bei den Amerikanern dominierten dagegen elektronische Geräte. So wurden sechs automatische Wahlzählmaschinen und andere Elektronenrechner gezeigt. Herausragend neben dem Atomium war außerdem der von dem Architekten Le Corbusier entworfene Zeltpavillon der Firma Philips.

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