Wahrig Herkunftswörterbuch
Kalender
1.
Verzeichnis der Tage, Wochen und Monate in zeitlicher Folge
2.
Zeitrechnung
♦
aus
spätlat.
calendarius „Zeitweiser durch das Jahr“, aus lat.
calendarium „Schuldverzeichnis (der Geldleiher)“; da am Ersten des Monats, an den Kalenden, die Zinsen gezahlt werden mussten, notierten sich die Geldleiher die Namen ihrer Schuldner, die an diesem Tag zu zahlen hatten; zu Calendae „erster Tag des Monats“, wahrscheinlich zu calare „rufen“ (wobei ein nicht belegtes Verb calere vorauszusetzen ist); an diesem Tag rief der Pontifex minor den Eintritt des Neumondes und die Dauer der Monate aus (urspr. war das Mondjahr die Grundlage der römischen Zeitrechnung); die Redensart etwas bis zu den griech. Kalenden verschieben bedeutet so viel wie „etwas bis zum Nimmermehrstag aufschieben, etwas aufschieben, weil man es nie tun will“, denn die Griechen hatten keine Kalenden
Wissenschaft
Zweierlei Maß
Vom griechischen Philosophen Protagoras stammt der Satz „Der Mensch ist das Maß aller Dinge“. Was er damit meinte: Alle Dinge in der Welt sind immer nur so, wie sie dem Menschen erscheinen. Oder anders ausgedrückt: Der Mensch kann nicht heraus aus seiner Haut – und stellt sich daher stets selbst ins Zentrum seiner Bewertungen....
Wissenschaft
Satt schon vor dem ersten Bissen
Der Anblick köstlicher Speisen wirkt auf die meisten Menschen appetitanregend. Wer dagegen die neuen Abnehmspritzen nutzt, wird häufig schon satt, wenn er Essen auch nur ansieht. In Versuchen mit Mäusen und Menschen hat eine Studie nun aufgeklärt, welche Vorgänge im Gehirn für diesen Effekt verantwortlich sind. Demnach vermitteln...