Lexikon
Müllerei
Müllerei
Müllerei
Getreidemühle: Aufbau/Funktion
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die Gewinnung von pulverförmigen (mehlartigen) Produkten aus groben, festen Stoffen, im landläufigen Sinn nur die Aufbereitung von Getreide zu Mehl, Grieß, Dunst und Schrot. In der aus Windfegen und Plansieben bestehenden Putzmühle und im Magnetabscheider werden Spreu, Holzstücke, Sackschnüre, Eisenteile u. Ä. ausgeschieden. Der Trieur entfernt Unkrautsamen und zerbrochene Getreidekörner. Die Schälmaschine befreit hierauf die Körner von der faserigen Holzschicht, von Keim und Kornbart. In der Bürstmaschine erhält das Korn eine glatte, saubere Oberfläche. Bei manchen Getreiden ist eine Nassreinigung in der Waschmaschine erforderlich. Im Weizenvorbereiter wird das Getreide auf den für die Vermahlung günstigsten Feuchtigkeitsgehalt gebracht. Die Körner wurden früher im Mahlgang zerkleinert; heute werden ausschließlich Walzenstühle verwendet, denen Plansichter angeschlossen sind. In mehreren Arbeitsgängen wird so das Mehl bereitet. Die meisten Arbeitsgänge erfordert die sog. Hochmüllerei. Sie liefert die weißesten Mehlsorten (Gegensatz: Flachmüllerei). Mühle.
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