Lexikon

Müllerei

Müllerei
Müllerei
Getreidemühle: Aufbau/Funktion
die Gewinnung von pulverförmigen (mehlartigen) Produkten aus groben, festen Stoffen, im landläufigen Sinn nur die Aufbereitung von Getreide zu Mehl, Grieß, Dunst und Schrot. In der aus Windfegen und Plansieben bestehenden Putzmühle und im Magnetabscheider werden Spreu, Holzstücke, Sackschnüre, Eisenteile u. Ä. ausgeschieden. Der Trieur entfernt Unkrautsamen und zerbrochene Getreidekörner. Die Schälmaschine befreit hierauf die Körner von der faserigen Holzschicht, von Keim und Kornbart. In der Bürstmaschine erhält das Korn eine glatte, saubere Oberfläche. Bei manchen Getreiden ist eine Nassreinigung in der Waschmaschine erforderlich. Im Weizenvorbereiter wird das Getreide auf den für die Vermahlung günstigsten Feuchtigkeitsgehalt gebracht. Die Körner wurden früher im Mahlgang zerkleinert; heute werden ausschließlich Walzenstühle verwendet, denen Plansichter angeschlossen sind. In mehreren Arbeitsgängen wird so das Mehl bereitet. Die meisten Arbeitsgänge erfordert die sog. Hochmüllerei. Sie liefert die weißesten Mehlsorten (Gegensatz: Flachmüllerei). Mühle.
Wissenschaft

Heilung im Takt der Natur

Berücksichtigen Ärzte biologische Körperabläufe zu bestimmten Zeiten des Tages, erhöht dies oft die Wirksamkeit von Medikamenten und Therapien. Text: JÜRGEN BRATER Illustrationen: RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS Sich den Kopf anzuschlagen, ist bestimmt kein Vergnügen. Aber wenn es trotz aller Vorsicht doch einmal passiert, dann am...

Planeten
Wissenschaft

Bombardement aus dem All

Planetologen erforschen die Chronologie des frühen Sonnensystems: Kam es vor vier Milliarden Jahren plötzlich zu einer Flut kosmischer Einschläge – ausgerechnet als sich das erste Leben auf der Erde regte? von THORSTEN DAMBECK Die junge Erde war nicht der Blaue Planet heutiger Tage. Mit ihren dunklen Basaltlandschaften und den...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon