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Wie zog sich Galileo Galilei den Zorn der Kirche zu?

Er hatte behauptet, die Erde bewege sich um die Sonne, und nicht umgekehrt. Damit hatte er es gewagt, die kirchliche Lehre in Frage zu stellen und anzuzweifeln, dass die Erde der ruhende Pol im Kosmos sei, um den sich alles dreht. Doch Galileo Galilei arbeitete fast sein ganzes Leben lang daran, die Beweise zu erbringen, dass das gängige, von der Kirche abgesegnete ptolemäische Weltbild von der Geozentrie, der zufolge die Erde der Mittelpunkt des Universums ist, nicht das richtige sein könne.

Er war von dem heliozentrischen Weltbild nach Nikolaus Kopernikus überzeugt, dem zufolge sich die Erde um die Sonne dreht. Galileo Galilei beobachtete in diesem Zusammenhang die Gezeiten und baute ein Fernrohr nach niederländischem Vorbild, das er weiter verbesserte.

Übrigens: Der Doge, das Oberhaupt Venedigs, war so begeistert von den damit verbundenen neuen Möglichkeiten für Marine und Seefahrt, dass er die Entlohnung Galileis verdoppelte. Den finanziellen Problemen des Forschers war damit die Spitze genommen.

Wissenschaft

Riff-bildende Teamarbeit schon vor Urzeiten

Das Erfolgsgeheimnis der Riff-Baumeister im Visier: Wie lange es die faszinierende Austauschbeziehung zwischen Korallen-Nesseltieren und Algen schon gibt, beleuchtet nun eine Studie. Analysen von fossilen Korallen aus Deutschland belegen, dass einige Arten bereits vor 400 Millionen Jahren in Symbiose mit Fotosynthese-betreibenden...

Gehirn
Wissenschaft

Präzise Medizin fürs Gehirn

Das Gehirn schien kaum erreichbar für Moleküle, die punktgenau und ursächlich ins Krankheitsgeschehen von schweren Nervenleiden eingreifen. Doch die Neurologie ist im Umbruch. von SUSANNE DONNER Unter allen Organen ist das Gehirn der Inbegriff der Genauigkeit. Jede Kleinigkeit im Nervengewebe macht einen Unterschied: Der Spiegel...

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