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Die Burg Ehrenfels stammt aus dem 13. Jahrhundert. Sie steht am Hang des Rüdesheimer Berges am östlichen Rheinufer. Dahinter liegt die Stadt Rüdesheim im hessischen Rheingau-Taunus-Kreis. Rüdesheim hat 10.000 Einwohner. Markenzeichen der Stadt: Weinbau und -handel, Weinbrennereien, Sektkellereien.
Die Weltzeituhr am Berliner Alexanderplatz. Sie zeigt die Uhrzeiten an den verschiedenen Orten der Erde an.
Erstmals erwähnt wurde das Alte Rathaus in Bamberg 1387. Der Sage nach wollte der Bischof von Bamberg den Bürgern keinen Platz für den Bau eines Rathauses gewähren. Deshalb rammten die Bamberger Pfähle in die Regnitz und bauten eine künstliche Insel, auf der sie das Gebäude errichteten. Das Alte Rathauses markiert die alte Herrschaftsgrenze zwischen bischöflicher Berg- und bürgerlicher Inselstadt. Bemerkenswert sind auch die Fresken, vor allem eine Detail: Das Bein einer Putte ragt als Skulptur aus den Wandfresken heraus.
Der Ort Ehrwald liegt am Fuß des Wettersteingebirges. Aus dem Ort kann man auf die 2962 Meter hohe Zugspitze blicken, den höchsten Berggipfel Deutschlands. Von Garmisch, Ehrwald und vom Eibsee aus führen Seilbahnen zum Münchner Haus, einer Alpenvereinshütte, in der seit mehr als hundert Jahren eine meteorologische Station untergebracht ist.
Ein Ensemble aus fünf großen Museen befinden sich auf der Spreeinsel in Berlin. Die Bestände der Museen umspannen die Kunstgeschichte von ihren Ursprüngen in Ägypten und im Zweistromland bis ins 19. Jahrhundert; Ausgangspunkt war das 1825-1830 von K. F. Schinkel errichtete Alte Museum. Nach Entwürfen F. A.Stülers wurden 1841-1859 das Neue Museum und 1866-1876 die Alte Nationalgalerie erbaut, 1897-1904 folgte das Bode-Museum, 1909-1930 das Pergamonmuseum. Die Museumsinsel gehört seit 1999 zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse, eine der wichtigsten Börsen sind in Deutschland.
Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) ist mit seinen rund 400.000 Besuchern pro Jahr eines der meist besuchten Museen Deutschlands. Es ist eines der bedeutendsten Bergbaumuseen der Welt und zugleich ein renommiertes Forschungsinstitut für Montangeschichte. Übertägige Ausstellungen und ein originalgetreues Anschauungsbergwerk unterhalb des Museumsgeländes eröffnen den Besuchern Einblicke in die Welt des Bergbaus. Forschungsschwerpunkte der Wissenschaftler sind die Geschichte und Technik des Montanwesens sowie Dokumentation und Schutz von Kulturgut. Das Museum ist als Forschungseinrichtung Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Der Aachener Dom, auch Aachener Münster oder Kaiserdom, ist die Bischofskirche des 1929 neu gegründeten Bistums Bistums Aachen und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Zum Dom gehören die Pfalzkapelle Karls des Großen (von Odo von Metz um 792-805 erbaut) und spätere Anbauten. Der ursprüngliche Bau ist ein oktogonaler Zentralbau mit doppelgeschossigem Umgang und Kuppelwölbung. Der Westbau enthielt im Obergeschoss die Kaiserloge mit Thron. Die Einflüsse der Antike werden sichtbar in den spätantiken Säulen der Emporenöffnungen und in dem Bronzegitter. Bis 1531 war das Aachener Münster Krönungskirche der deutschen Könige. Zum Aachener Münster gehört eine kostbare Ausstattung: Ambo Heinrichs II., der Karlsschrein, der Marienschrein und eine Schatzkammer.
Die Löwenburg liegt malerisch im Bergpark Wilhelmshöhe. Von weitem erscheint sie dem Besucher wie eine romantische Ritterburg aus dem Mittelalter. Und als solche war sie auch von ihrem Erbauer, dem reichen Landgrafen Wilhelm IX., geplant worden. Gebaut wurde sie zwischen 1793 und 1801.
Der Name Porta Nigra kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Schwarzes Tor. Die Porta Nigra ist ein ehemaliges römisches Stadttor. Es gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO und ist das Wahrzeichen der Stadt Trier. Der Name Porta Nigra stammt aus dem Mittelalter.
Das Denkmal in Wittenberg (Sachsen-Anhalt) erinnert an den deutschen Reformator Martin Luther (10. 11.1483-18.2.1546). Luther leitete durch seinen Bruch mit der römisch-katholischen Kirche die Reformation ein, die zur konfessionellen Spaltung Deutschlands und Europas führte. Seine Schriften und vor allem seine Bibelübersetzungen hatten bedeutenden Einfluss auf die Entwicklung der neuhochdeutschen Schriftsprache. Der Sohn eines Bergmanns trat 1505 ins Kloster der Augustiner-Eremiten in Erfurt ein (Priesterweihe 1507) und promovierte 1512 in Wittenberg zum Doktor der Theologie
Die beiden, Goethe und Schiller, waren große deutsche Dichter der Weimarer Klassik. Bei ihrer ersten Begegnung 1788 zeigen sie noch kein Interesse füreinander. Das kommt sechs Jahre später. Zwischen beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Als Schiller am 9. Mai 1805 stirbt, ist auch der zehn Jahre ältere Goethe tief betroffen. Er sagt: „ Ich... verliere einen Freund und in demselben die Hälfte meines Daseins".
Der Roland steht auf dem Bremer Marktplatz und schaut auf den Dom. Er war von Anfang an eine Symbolfigur für die "Freiheiten" und Rechte der Stadt. Seine Besonderheiten: Der Abstand der Spitzen Knie beträgt genau eine Bremer Elle; die Elle galt früher als Maßeinheit. Und zu Füßen des Rolands ein liegt ein "Krüppel". Der Roland wurde 2004 gemeinsam mit dem Rathaus von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und gehört zu den Wahrzeichen Bremens. Bremen ist mit 404 km² das kleinste Land Deutschlands, die Stadt hat 663 000 Einwohner.
Die Reeperbahn, das ist das Rotlichtviertel der Stadt Hamburg (Stadteil St. Pauli). An dieser etwa 930 Meter langen Vergnügungsstraße finden sich Clubs, Kneipen und Discos. Das Dollhouse ist ein Tabledance Club.
An der linken Seite des Bremer Rathauses steht eine zwei Meter hohe Bronzestatue von Gerhard Marcks, aufgestellt 1953. Der Titel "Die Bremer Stadtmusikanten" satmmt aus einem Märchens der Brüder Grimm. Es spielt im niedersächsischen Umland von Bremen. Esel, Hund, Katze, Hahn fliehen vor ihren Besitzern, weil sie getötet werden sollen. Sie treffen sich zufällig und folgen dem Vorschlag des Esels, in Bremen Stadtmusikanten zu werden.
Bei den Externsteinen im Teutoburger Wald (Nordrhein-Westfalen) handelt es sich um eine Gruppe von 13 freistehenden Sandsteinfelsen (bis 38 m hoch); vielleicht war das einmal eine germanische Kultstätte. In einem Felsen ist eine Reliefdarstellung der Kreuzabnahme eingehauen. Im Mittelalter war diese Stätte ein Wallfahrtsort, heute ist es ein Naturschutzgebiet.
Das Holstentor in Lübeck ist das Wahrzeichen der Hansestadt. Es wurde 1464-78 von Stadtbaumeister Hinrich Helmstede nach niederländischen Vorbildern errichtet. Das spätgotische Gebäude gehört zu den Überbleibseln der ehemaligen Lübecker Befestigungsanlagen. Es ist neben dem Burgtor das einzige erhaltene Stadttor Lübecks.
Das Reiterstandbild mit Kaiser Wilhelm I. von Adolf Brütt stammt von 1896. Es steht im Schlossgarten in Kiel. Am Kopf- und Fußende des Sockels standen einmal zwei Soldatenfiguren mit Anker, Schwert und Helm. Wo sie jetzt sind, lässt sich nicht mehr ermitteln. Das Reiterstandbild ist nur eines von vielen Denkmälern, die zu Ehren Kaiser Wilhelms I. errichtet worden sind.
Rügen ist die größte deutsche Insel. Sie liegt in der Ostsee und wird durch den Stralsund von Vorpommern getrennt. Rügen gehörte mit der dänischen Insel Mon zu einem größeren Plateau aus Muschelkalk, das durch tektonische Bewegungen an die Erdoberfläche gedrückt worden war. Der größte Teil dieser Landmasse ist durch Erosion und Verwerfungen wieder verschwunden, übrig blieben die beiden Inseln mit ihren charakteristischen Kreidefelsen.
Die Lüneburger Heide ist eine große Heide, Geest und Waldlandschaft im Nordosten Niedersachsens im Einzugsgebiet der Städte Hamburg, Bremen und Hannover. Sie ist benannt nach der Stadt Lüneburg. Aufgrund der einzigartigen Landschaft ist die Lüneburger Heide ein bedeutender Tourismusschwerpunkt in Norddeutschland.
Der Reichstag ist einer der meist besuchten Sehenswürdigkeiten Berlins. Seit dem Umzug der Regierung von Bonn nach Berlin wurden mehr als 15 Millionen Besucher gezählt. Vor allem die gläserne Kuppel auf dem Reichstag entwickelte sich zum Hauptanlaufpunkt für Touristen. Erbaut wurde der Reichstag von 1884-1894 nach den Plänen von Paul Wallot.
Neuschwanstein ist ein neuromanisches Schloss bei Füssen im Allgäu. Es wurde 1869-1886 für König Ludwig II. von Bayern erbaut. Sieben Wochen nach dem Tod des Königs wurde Neuschwanstein 1886 fürs Publikum geöffnet. Der König war menschenscheu. Er hatte die Burg erbaut, um sich zurückziehen zu können. Heute ist das Schloss ein Publikumsmagnet.
Der Anblick erinnert ein bischen an die Spanische Treppe in Rom. Diese Stufen aber gehören zum Schloss Sanssouci in Potsdam. Es ist ein Rokokoschloss mit Park. G.W. Knobelsdorff hat es 1745-1747 erbaut. Friedrich der Große hat sich hier gerne aufgehalten, hier ist er auch gestorben.
Die Wartburg Thüringen umfasst das Landgrafenhaus, die Vorburg, das Ritterhaus und die Vogtei. Sie wurde um 1070 erbaut und war Sitz der thüringischen Landgrafen (bis 1440) und Wohnsitz der heiligen Elisabeth (1211-1227). In der Wartburg übersetzte Martin Luther 1521/22 das Neue Testament. Seit dem 16. Jahrhundert verfiel die Burg; in den 1980er Jahren wurde sie umfassend restauriert. Die UNESCO erklärte die Wartburg zum Weltkulturerbe.
Das Wattenmeer ist ein flacher, fast ebener, im Wirkungsbereich der Gezeiten liegender Küstenstreifen. Bei Flut wird er von Meerwasser überflutet, bei Ebbe ist er trocken, wobei das Wasser durch oft tiefe Furchen (Priele, Tiefs) heran- bzw. abfließt.
Eine Großwohnsiedlung in Chemnitz (Sachsen) - so genannte Plattenbauten. Plattenbauten sind vorwiegend aus Betonfertigteilen erbaute Gebäude - eine Art aneinandergereihte Fertighäuser.
Die Wuppertaler Magnetschwebebahn ist ein um 1900 erbautes, 1901 freigegebenes und bis heute in Betrieb stehendes Nahverkehrssystem im Stadtbereich von Wuppertal.