Das Mittelmeer der Südsee

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Die Inselgruppe liegt zwischen Neuseeland und den Salomonen und umfasst außer der Insel Neukaledonien (Grande Terre) die Îles Loyauté, die Île des Pins, die Îles Chesterfield, Walpole, Surprise und Huon. Insgesamt hat es eine Fläche von 19 103 km2 und 200 000 Einwohner; Hauptort ist Noumea auf Neukaledonien.

Wissen Media Verlag GmbH, Gütersloh

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Die lang gestreckte Hauptinsel Grande Terre sowie die Îles Loyauté (Loyalitäts-Inseln) und weitere kleine Inseln gehören zum französischen Überseeterritorium.

Günter Zöhrer

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Zur Geschichte: Neukaledonien erhielt seinen Namen von dem englischen Seefahrer James Cook, der 1774 die Hauptinsel entdeckte. Britischen Missionaren folgten französische Sträflinge und Kolonisten, nachdem Frankreich Neukaledonien im Jahre 1853 annektiert hatte. Die Franzosen errichteten Kokospalmen-, Kakao- und Kaffeeplantagen und prägten fortan das Leben auf den Inseln.

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1956 wurde Neukaledonien als Überseeterritorium in die französische Republik eingegliedert und die Einwohner somit zu französischen Staatsbürgern. Zwanzig Jahre später erhielt das Gebiet die innere Selbstverwaltung, mit einem von Paris ernannten Hochkommisar an der Spitze.

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Die Bevölkerung des Territoriums besteht aus über 98 000 Melanesiern (Kanaken), 5000 Polynesiern, 61 000 Europäern (besonders Franzosen) sowie Javanern und Vietnamesen.

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Ein Grande Case war der Mittelpunkt und das Zentrum einer jeden kanakischen Gesellschaft. Die Kanaken sind die melanesischen Ureinwohner Neukaledoniens. Das Grande Case (in einem Teil Neukaledoniens "Moaro" genannt) ist also das Haus, in dem der Rat des Dorfes zusammen kommt und debattiert. Im Haus, vor dem Haus und auf der Allee werden Feste und Riten gefeiert, Trauerzeremonien abgehalten, Gäste empfangen, Geschenke anderer Clans angenommen und die Geburt eines Kindes gefeiert. Das ganze System Grande Case "Dorfstruktur" folgt einem hierarchischen System, welches das soziale Gefüge der kanakischen Gesellschaft darstellt.

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Das subtropische Klima ist hinreichend feucht, um dichte Bergwälder und fruchtbare Plantagen und Weiden gedeihen zu lassen. Angebaut werden Kokospalmen, Reis, Zuckerrohr, Mais, Maniok, Kaffee, Tabak, Ananas, Wein, Gemüse und Baumwolle. Bedeutend ist die Zucht von Rindern und Schafen.

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Heute findet man kaum mehr traditionelle Rundhütten. Beton, Wellblech und Lehm sind die bevorzugten Bauweisen - hier ein Beispiel aus Goipin.

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