Das Ozonloch über der Antarktis
Anfang der 1980er Jahre war die Ozonschicht in der Stratosphäre nur minimal dünner.
Die Ozonschicht in der Stratosphäre hat ihren niedrigsten Ozongehalt am 24. Oktober 1985.
Das blau dargestellte Ozonloch erreicht am 6. Oktober seinen Höchststand für das Jahr 1986.
Die durchschnittlichen Ozonwerte in der Stratosphäre im Oktober 1987 werden auf dieser Darstellung ermittelt. Das Bild zeigt, wie der Ozonverlust am Südpol seit Mitte der 1980er Jahre steigt. Im Jahr 2000 war das Ozonloch über der Antarktis größer denn je.
Die Darstellung zeigt das Ozonloch über der Antarktis mit einer Rekordgröße von 28,3 Millionen qkm. Damit löst es das Rekordjahr 1998 ab, als das Ozonloch 27,2 Millionen qkm umfasste.
Die Größe des Ozonlochs stabilisiert sich. Die niedrigsten Werte lassen sich meist Ende September oder Anfang Oktober beobachten. Obwohl der Ausstoß von Klimagasen bereits gedrosselt wurde, hat die Konzentration dieser Gase in der Atmosphäre erst zu einem späteren Zeitpunkt ihren Höchststand erreicht.
Der tiefste Blauton auf der Darstellung ist gleichzusetzen mit der dünnsten Ozonschicht. Die gelbe Fläche zeigt dagegen die dickste Ozonschicht an. Rund 26 Millionen qkm ist das Ozonloch jetzt groß. Über die letzten Jahre ist das Ozonloch nicht weiter gewachsen. Dennoch prognostizieren die Experten eine lange Erholungszeit für die Ozonschicht.
Das Ozonloch über der Antarktis ist seit 2000 geschrumpft und hat sich außerdem in zwei separate Löcher geteilt.
Das wiederkehrende Sonnenlicht erreicht im August den Rand der Antarktis. Der Ozonverlust resultiert aus Reaktionen mit den Produkten des vom Menschen verursachten Gemisches aus Chlor und Brom.
Die Darstellung zeigt die Entwicklung des Ozonlochs über zwei Monate im antarktischen Winter. Die größten Maße hatte es dabei am 22. September 2004. Die kontinuierliche Überwachung des Ozongehalts der Ozonschicht über den Polen ermöglicht ein bessere Interpretation des Erdklimas.