Kleine Burgen-Galerie

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Die Marienburg liegt 60 Kilometer südlich von Danzig an der Nogat, einem Mündungsarm der Weichsel. Die weiträumige Burganlage war von 1309 bis 1454 Sitz der Hochmeister des Deutschen Ordens im Deutschordensstaat.

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Die Felsenburg steht auf einem 175 Meter hohen Dolomitfelsen. Charakteristisch sind die in mehreren Windungen zur Hauptburg führenden Befestigungsanlagen des Burgweges mit sage und schreibe 14 Torbauten.

SI-Ziga / Gemeinfrei

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Die südlich von London in East Sussex gelegene Anlage sieht haargenau so aus, wie sich viele Menschen eine mittelalterliche Wasserburg vorstellen. Die Ende des 14. Jahrhunderts erbaute Burg wurde in den englischen Bürgerkriegen schwer zerstört und erst Anfang des 20. Jahrhunderts restauriert.

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Das Castel del Monte ließ der Stauferkaiser Friedrich II. 1240-1250 in Apulien im Südosten Italiens anstelle eines Klosters errichten. Einzigartig ist vor allem die ideale Grundrissgestalt als Achteck, über deren Bedeutung bis heute gerätselt wird.

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Eine Schildmauer ist eine besonders stark und hoch ausgelegte Befestigungsmauer, die der Sicherung der Hauptangriffsseite dient.

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Versteckt im Grün eines Eifeltales ragen die Mauern von Burg Eltz auf. Die Entdeckung als Sehenswürdigkeit geht auf das 19. Jahrhundert zurück: Die nie zerstörte Anlage entspricht perfekt der romantischen Vorstellung einer mittelalterlichen deutschen Burg. Seit mehr als 800 Jahren befindet sich die Burg im Besitz der gleichnamigen Familie.

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Die schottische Burg liegt auf einer kleinen Landzunge, die bei Flut zu einer winzigen Insel im Loch Duich wird.  Eine langgezogene steinerne Brücke ermöglicht heute allerdings auch dann noch den Zutritt. Die in den westlichen schottischen Highlands gelegene Anlage wurde durch Filme wie „Highlander“, „Braveheart“ und „Prinz Eisenherz“ berühmt.

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Als Bergfried bezeichnet man in der deutschsprachigen Literatur den unbewohnten Hauptturm einer mittelalterlichen Burg. Die Burg Münzenberg, eine der bedeutendsten aus dem Hochmittelalter stammenden Burganlagen Deutschlands, besitzt gleich zwei Exemplare.

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Beaumaris Castle auf der Insel Anglesey in Wales wurde Ende des 13. Jahrhunderts Eduard I. von England erbaut, um seine Eroberungen in Wales zu sichern. Beaumaris, die einzige Wasserburg unter den Bauten Edwards, besitzt  eine aufwändige Zwingeranlage, welche die gesamte Kernburg umschließt. Gelang es Angreifern, die äußere Zwingermauer zu überwinden, so waren sie im Zwinger eingekesselt und ein leichtes Ziel für die Verteidiger auf der höheren Hauptmauer.

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Ein Dansker ist eine Toilettenanlage einer Burg, die in einem Turm über einem fließenden Gewässer untergebracht ist. Der Turm ist durch eine überdachte Brücke mit der Burg verbunden.

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Die Burg zu Burghausen oberhalb der Altstadt der gleichnamigen oberbayerischen Stadt gilt mit 1051 Metern als die längste Burganlage Europas. Die Gesamtanlage besteht aus nicht weniger als sechs Burghöfen.

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Arundel Castle wurde als auf Erdhügelburg auf einer künstlich aufgeschütteten Motte gegründet. Während der aus dem Französischen stammende Begriff "Motte" ursprünglich nur den Hügel bezeichnet, ist in der eingedeutschten Form oft die gesamte Anlage gemeint. Einfache Motten wurden, wie die Anlage in Arundel, später oft erweitert und zu komplexeren Burgen umgebaut.

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Das Kastell von Coca oder Castillo de Coca ist eines der malerischsten Beispiele für den Mudéjar-Stil, der maurische und europäische Einflüsse miteinander verschmilzt.

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Die über Palma, der Hauptstadt Mallorcas, thronende Festung sollte vielen Urlaubrn ein vertrauter Anblick sein. Die Anfang des 14. Jahrhunderts für die Könige von Mallorca errichtete Anlage hat eine äußerst ungewöhnliche Form: Sie ist kreisrund.

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Die Burg gilt als herausragendes Symbol der Kreuzritterzeit und wurde in Vergangenheit und Gegenwart verklärt und romantisiert. In dem seit 2011 tobenden syrischen Bürgerkrieg wurde die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende Anlage wiederholt beschädigt.

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Die Burganlage von Himeji gilt als schönstes und besterhaltenes Beispiel des japanischen Burgenbaus, Den Beinamen Shirasagi-jō (deutsch „Weißer-Reiher-Burg“) erhielt sie in Anspielung auf ihre weißen Außenmauern und Dächer.