Lieblingsplätze
Eine bunte Oase an der Algarve: Nur 16 Kilometer östlich von Faro liegt inmitten von landwirtschaftlichen Flächen die kleine bunte Oase „Tartufo“. Die beiden deutschen Schwestern Ike und Isabell haben vor wenigen Jahren ein altes verfallenes Landgut erstanden und in ein kleines Ferienparadies verwandelt. Bereits beim Ankommen hatte ich das Gefühl: „Hier will ich nicht mehr so schnell weg.“Auf dem gesamten Anwesen wird man nach Tagen von hübschen Details überrascht. Hier eine kühle aus Stein gemauerte Sitzecke mit wunderhübschen Sitzkissen, an der Wand kriecht ein gefährliches Monstrum (ein Drache?) aus Mosaiksteinen gefertigt, die Zimmer sind alle in warmen Tönen und mit arabischen Interieurs eingerichtet. Im Garten und im Innenhof blühen eine Vielzahl an Blumen, Kakteen, Palmen, Oliven und Gewürzen, der Weinstock schlingt sich um ein tönernes Krokodil. Vom großen Trampolin (nicht nur für die Kleinen!) im Garten aus kann man die Pfefferminze riechen. Aus dem kleinen Swimmingpool kann man reife Aprikosen fischen. Von der Dachterrase blickt man auf das nur vier Kilometer entfernte Meer und im Innenhof lädt ein kleiner Bazar zum Schmuckkauf ein.Wichtig zu wissen: Das leckere Frühstück (Feigenmarmelade, „Bella Luisa“-Tee, köstliche Käseaufstriche, frisches Obst und auf Wunsch sogar Vollkornbrot) wird in einem großen hohen Saal serviert, dort ertönt während der Morgenstunden aus den Lautsprechern leise Fadomusik und eigentlich könnte ich hier ewig sitzen ...www.tartufo-alternativreisen.de/
Für mich ist Stockholm eine der schönsten Städte Europas. Mit einem der schönsten Hotels in zentraler Lage: dem „Berns“. 1883 erbaut, wurde es in den 1980er Jahren aufwändig renoviert und in den 1990er Jahren vom englischen Style-Guru Terence Conran umgestaltet. Die prachtvollen, riesigen Räumlichkeiten der „Berns Salonger“ waren seit jeher ein beliebter Szene-Treffpunkt. Nur die Schwerpunkte haben sich geändert: früher Bälle und Theatervorstellungen, heute Restaurant und Clubbing – inklusive riesiger Bar, die sich über zwei Etagen erstreckt.Das Berns bietet eine erstklassige Küche, eine spektakuläre Meeresfrüchtebar und am nächsten Morgen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet. Es ist ein Hotel zum Wohlfühlen, mit kosmopolitischem Flair, exquisitem Design, einem in allen Räumen schwebenden Wohlgeruch (Räucherstäbchen!) und persönlichem Service. Ein herrlicher, ein inspirierender Ort für ein Wochenende (oder eine Woche) zu zweit. Übrigens: Hotelgäste dürfen den wunderbaren Spa-Bereich des nahen Grand Hotels benutzen.www.berns.se
Irland ist klein genug, um es auf einer Rundreise kennenzulernen und so abwechslungsreich, dass sich diese Rundreise auch wirklich lohnt. Optimale Übernachtungsmöglichkeiten auf dieser Reise sind private „Bed & Breakfast“. So billig wie Zelten ist es nicht, aber noch relativ preiswert und man ist nicht dem wechselhaften Atlantikwetter mit seinen teils kräftigen Sturmwinden ausgesetzt. Man hat dabei netten Familienanschluss, der aber angenehm unaufdringlich ist. Die Bandbreite dieser Privatunterkünfte ist erstaunlich: Vom „begehbaren Schrankbett“ mit Blick auf den ummauerten Innenhof über die "einfach-aber-praktisch"-Einrichtung bis zur Übernachtung im Herrenhaus mit Märchenzimmer und Meerblick. Und es gibt sie wirklich in jedem Ort, egal, wie abgelegen das Tagesziel auch sein mag. Wenn man also einmal Pech hat und kein freies B&B findet, ist man sicher im Nachbarort erfolgreich.Das Frühstück stärkt für den Tag. Wer auf das „Full Irish Breakfast“ mit gebratenen Würstchen, Black Pudding (einer Art gebratener Blutwurst) und ebenfalls gebratenen Tomaten und Pilzen verzichten möchte, findet überall eine gute Auswahl an „Cereals“, also Corn Flakes und ähnliche Produkte mit Milch oder Joghurt.Tipp: Das „Druid“ in Kenmare (www.neidin.net/druid)
In Rennertshausen an der Donau - unweit von Neuburg - erreicht der Amper-Altmühl-Radweg das Tal der vorgeschichtlichen Donau und bringt die Radler nach Dollnstein im Altmühltal.Bis vor 130.000 Jahren grub sich hier die Donau in den Grund. Dann fand sie ihren heutigen Lauf und hinterließ ein Tal, dass für Radler 24 km puren Genuss bedeutet. Ungestört vom Autoverkehr führt der Radweg durch einen Landstrich, der dem Landschaftsideal eines Modelleisenbahners verstörend nahe kommt.Aus den bewaldeten Hängen des Tals brechen schroffe Kalksteinfelsen, teilweise durchsetzt von Höhlen und oft umgeben von malerischen Trockenheiden. Der Talgrund bietet ein Wechselspiel von Wäldern, Agrarlandschaften und Feuchtgebieten, dazwischen Dorfkirchen und mittelalterlichen Burgen. Die zahlreichen verschiedene Grün-Töne dieses Tal sind atemberaubend. Der Genuss ließe sich wohl nur noch durch Außentemperaturen unter 34 °C steigern.
Was gibt es Schöneres als sich nach einer anstrengenden Bergtour auf einer Hütte auszuruhen? Eine wunderbare Tour ist die Besteigung des mächtigen Großvenediger (3.662 m) über den Osten.Vom Matreier Tauernhaus aus folgt man einer Forststraße bis Innergschlöss (geht auch mit dem Taxi oder der Pferdekutsche). Von hier geht man bis zum Talende und nimmt dann den Weg Nr. 902 vorbei an der Alten Prager Hütter zur Neuen Prager Hütter (3 bis 4 Stunden Gehzeit). Hier kann man in einer ruhigen Nacht (falls keine Schnarcher im Zimmer sind) neue Energien für die anstehende Gletschertour Oberer Keesboden an der Venedigerscharte zum Gipfelkreuz sammeln.