Mein Fotoapparat, die Natur und ich

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Boris Stepanow hat die wissen.de Redaktion mit seiner Bewerbung überzeugt. Der Leiter eines Medienunternehmens fotografiert in seiner Freizeit gerne - und mit hohem Anspruch. Die von ihm mitgebrachte Fotoausstattung konnte sich sehen lassen. Vor Beginn des zweitägigen Workshops blieb noch etwas Zeit, um sich mit der Voralpenlandschaft vertraut zu machen. Schließlich galt es, Inspiration für die eigenen Bilder zu gewinnen.

Charles Kenwright/wissen.de

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Tobias Hohenacker leitete den "zooom-in" Fotokurs und brachte den Teilnehmern seine Auffassung von Fotografie nahe. Ihm gehe es darum, die Landschaft zu beobachten und sich in sie einzufügen, nicht darum, sie für sein Bild zu verbiegen, so Hohenacker. Eine Art "Zen-Fotografie" also. Wie man Stimmung auf Bildern einfängt, wurde durch Werke bekannter Fotografen verdeutlicht - untermalt von Musik und Zitaten. Derart inspiriert wurden die Teilnehmer schließlich in die freie Wildbahn entlassen. Ihre Aufgabe? Zur Ruhe kommen, Stimmung einfangen - und mit schönen Bildern zurückkehren. Ganz einfach?

Charles Kenwright/wissen.de

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Zunächst galt es, ein schönes Plätzchen zu finden. Jeder Teilnehmer erhielt deshalb ein Stück Landkarte und einen Pfeil. An der Stelle, wo der Pfeil landete, sollte fotografiert werden. Und zwar mit fester Brennweite und ohne Zoom. Die so entstandenen Fotos konnten anschließend mit Kursleiter Hohenacker ausführlich besprochen werden.

Charles Kenwright/wissen.de

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Jeder Teilnehmer sollte ca. 50 Bilder "schießen" - und keins von seiner Speicherkarte löschen. Schließlich sei auch der Weg zu einem guten Bild interessant, erklärt der Kursleiter. Als die Rahmenbedingungen festgelegt waren, blieb nur noch eine Frage: Wo muss ich denn jetzt eigentlich hin? Wie man auf dem Bild unschwer erkennen kann, hat unser Wissenstag-Gewinner bereits den Durchblick. Und konnte bald aufbrechen...

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Durch Büsche, über Stock und Stein. Unser Fotograf Charles Kenwright heftete sich an die Fersen von Boris Stepanow - mit gebührendem Sicherheitsabstand und auf leisen Sohlen. Denn es galt ja, die Natur auf sich wirken zu lassen.

Charles Kenwright/wissen.de

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Ob hier schon ein passendes Motiv dabei ist? Oder doch lieber noch ein kleines Stückchen weitergehen?

Charles Kenwright/wissen.de

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Hier macht es "klick". Boris Stepanow geht in Position - und hat ein Foto im Kasten.

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Man vesteht, warum man beim Landschaftsfotografieren Ruhe und Ausdauer benötigt. Wie ein Adler auf der Lauer beobachtet Boris Stepanow die Geschehnisse vor seiner Linse. So kann ihm selbst die kleinste Regung der Natur nicht entgehen - und wird dauerhaft festgehalten.

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"Dieser Kurs nimmt Sie mit auf eine geheimnisvolle Reise: Zu Ihrem ganz "persönlichen Platz", an dem Sie neue Bilder erwarten", heißt es in der Kursbeschreibung. Bei unserem Gewinner scheint das wunderbar funktioniert zu haben - er hat sein Plätzchen gefunden.

Charles Kenwright/wissen.de

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Die Bank im Grünen schließlich doch wieder zu verlassen, lohnt sich. Kursleiter Tobias Hohenacker nimmt sich ausführlich Zeit, um mit Boris Stepanow die von ihm geschossenen Bilder zu analysieren. Viele Fotos konnten sich wirklich sehen lassen. Außerdem wurde unserem Gewinner den Entstehungsprozess eines wirklich guten Bildes transparent. Für Boris Stepanow hat sich der Workshop gelohnt - die versprochene Inspiration, Kraft und Ruhe hat er gefunden.

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