Oslo billig? Nein, aber ...
Ein Blick aus dem Radisson Blu Skandinavia Hotel zeigt deutlich: Oslo ist eine grüne Stadt. Das königliche Schloss Oslo ist von einem 22 Hektar großen Park umgeben – und es gibt zahlreiche weitere kleine und große Parkanlagen. Im Hintergrund: ein Schiff der Reederei Color Line, die täglich zwischen Kiel und Oslo verkehrt.
Am Alten Rathaus, Radhusgaten 32, liegt das Café Skansen. Wer sich nach einer ausgiebigen Shopping-Tour oder Museumsbesuchen eine Ruhepause gönnen möchte, ist hier richtig. Im Biergarten sitzt man schön, wird freundlich bedient und findet auf der mehrsprachigen Speisekarte sicher das Richtige. Tipp: Geflügelsandwich. Gut und günstig (zumindest für norwegische Verhältnisse...).
Von der Akershus-Festung geht der Blick auf den Hafen von Oslo. Ausflugsfähren warten hier ebenso auf Gäste wie zahlreiche Restaurants und Cafés.
Oslo ist die älteste unter den skandinavischen Hauptstädten. Ihre Geschichte geht auf das Jahr 1000 n. Chr. zurück, als die ersten Siedlungen am Eingang von Oslos Fjord gebaut wurden. Oslo ist aber auch eine junge Stadt. Am Hafen oder im Viertel Grünerløkka bestimmen junge Menschen das Straßenbild.
Am Hafen Oslos pulsiert das Leben – besonders bei schönem Wetter. Dann sieht man viele Einheimische und Gäste an der Hafenpromenade und auch einige beim Sonnenbaden auf eigenen oder gemieteten Jachten.
Ob Architektur, Design oder Malerei: Im Nationalmuseum in Oslo können Besucher Schätze der vergangenen 250 Jahre bewundern. Der Fokus liegt eindeutig auf Objekten norwegischer Künstler. Von internationaler Bedeutung ist der Maler und Grafiker Edvard Munch, der als Pionier des Expressionismus gilt.
Die Gegenwartskunst ist ein wesentlicher Teil des Ausstellungskonzepts des Nationalmuseums. Die Sammlung hat ihren Schwerpunkt bei Skulpturen und Gemälden norwegischer Künstler.
Im Nobel-Friedenszentrum erfahren Besucher alles über Alfred Nobel sowie über die Friedensnobelpreisträger und ihre Arbeit. Ob mit Ausstellungen, Vorträgen oder kulturellen Events - das Zentrum informiert multimedial und interaktiv.
Seit April 2008 verleiht die neue Oper der norwegischen Hauptstadt strahlenden Glanz. Das architektonisch an einen Eisberg erinnernde Gebäude ist sowohl durch das Foyer als auch über das Dach zu betreten und gilt als das neue Wahrzeichen Oslos.
Wer ein Elektroauto fährt, darf in Oslo gratis parken, aufladen und muss darüber hinaus keine Citymaut zahlen. Norwegen setzt sich verstärkt für diese klimafreundliche Variante der Fortbewegung ein. Keine Abgase, nahezu geräuschlos und mit einer Reichweite von rund 200 km.
Das Rådhuset (Rathaus) von Oslo wurde 1950 bei der 900-Jahr-Feier der Stadtgründung eingeweiht. Damals rief das Gebäude mit seinem Stilmix aus Nationalromantik, Klassizismus und Funktionalismus einen Sturm der Entrüstung hervor. Heute ist es ein Wahrzeichen Oslos. Sehenswert: die astronomische Uhr an der Stadtseite des Gebäudes und Henrik Sørensens Monumentalgemälde zum Thema "Das Volk, Arbeit und Fest" sowie Fresken und Malereien von Edvard Munch, Per Krogh, Axel Revold und Alf Rolfsen. Am Todestag Alfred Nobels am 10. Dezember findet jedes Jahr im Prunksaal des Rathauses die feierliche Verleihung des Friedensnobelpreises statt.
Durch seinen dreigeschossigen Hauptflügel mit der markanten Säulenfront erinnert das königliche Schloss Oslos an den berühmten Buckingham Palast in London. Es ist allerdings deutlich kleiner als der Palast der britischen Königin. Das norwegische Königspaar bewohnt eine moderne Wohnung im zweiten Obergeschoss des südlichen Hauptflügels. Im Hauptgeschoss liegen die Staatsräume und Arbeitszimmer von König Harald V. und Königin Sonja. Nördlich davon befinden sich die Büros von Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit.
Eine der zentralen Einkaufstraßen ist die Karl Johans Gate, an deren Ende das königliche Schloss liegt.
Er war der bedeutendste Bildhauer Norwegens und sein Skulpturenpark zählt zu den größten Attraktionen Norwegens: Gustav Vigeland (1869 bis 1943). Im 32 Hektar großen Frogen-Park stehen mehr als 200 Skulpturen aus Bronze, Granit und Schmiedeeisen. Im Zentrum des Vigeland Parks prangt ein 17 Meter hoher Monolith (die "Menschensäule"), der aus 121 ineinander verschlungenen Menschenkörpern in unterschiedlichen Situationen besteht.
Der Vigelandpark darf zu Recht als Gesamtkunstwerk bezeichnet werden. Der Eindruck, den die sitzenden, stehenden, kämpfenden und tanzenden Figuren auf den Besucher machen, ist schon aufgrund ihrer Vielfalt überwältigend. An den über 200 Figuren, die Gustav Vigeland geschaffen hat, hat er über 22 Jahre lang gearbeitet. Der Eintritt in den Frogen-Park ist kostenlos. Geld sparen in Oslo geht an bestimmten Ecken also doch!