Sitzenbleiben? Kann jedem mal passieren

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Richard Wagner war besessen von der Idee des Gesamtkunstwerks, in dem die Elemente Musik, Wort und Bild eine Einheit bilden. Auf dieser Idee fußte das Konzept des Musikdramas, das der Komponist verwirklichte. Kaum zu glauben, dass ein Genie wie Wagner vor dem Sitzenbleiben nicht verschont geblieben ist. An der Musiknote wird es wohl nicht gelegen haben ..Unser neuer Allgemeinbildungs-Test - nicht nur für Sitzenbleiber!

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Sitzenbleiben - auch Thomas Alva Edison hat diese Erfahrung gemacht. Wer weiß? Vielleicht war sie Antrieb für den Jungen aus Ohio, zu beweisen, was für ein helles Köpfchen er war. Und das war er: Immerhin meldete der Autodidakt etwa 1100 Patente an und gilt noch immer als einer der produktivsten Erfinder aller Zeiten. Zu seinen Erfindungen zählen der Phonograph, Vorläufer des Grammophons; die erste praktisch brauchbare Glühbirne mit der noch heute üblichen Schraubfassung sowie die erste direkt mit einer Dampfmaschine gekoppelte Dynamomaschine zur Erzeugung elektrischen Stroms. Und glauben Sie uns, damit ist die Liste noch lang nicht zu Ende.

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Sir Winston Spencer gilt als der bedeutendste britische Staatsmann im 20. Jahrhundert. Schon seit 1932 warnte Churchill, damals einfaches Unterhausmitglied ohne Staatsamt, vor einem Deutschland unter Hitler. Mit Beginn des 2. Weltkriegs 1939 wurde Churchill zunächst wieder Erster Lord der Admiralität. Von 1940 bis 1945 war er Premier- und Verteidigungsminister Englands. In ihm erwuchs dem Krieg führenden Deutschland ein kompromissloser Gegner. Er koordinierte seit Ende 1941 die britischen Kriegsanstrengungen mit den USA. 1942 brachte er auch die Sowjetunion zur Teilnahme an der "Anti-Hitler-Koalition". Churchill war so das Rückgrat der Allianz gegen Hitler, das sowjetische Vordringen in Europa vermochte er als schwächster Partner des Pakts dabei nicht zu verhindern. Das Sitzenbleiben hat seiner Karriere jedenfalls nicht geschadet. Churchill selbst nannte die Schule indes den "trüben Fleck auf der Landkarte seines Lebens".

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Dass ein künftiger Nobelpreisträger der Literatur vor dem Sitzenbleiben nicht gefeit ist, zeigt auch das Beispiel Hermann Hesses. Der Verfasser von "Siddharta", "Der Steppenwolf" und "Narziss und Goldmund" hatte einst als Schüler das Klassenziel nicht erreicht. Schlimmer noch: Aus dem evangelisch-theologischen Seminar in Maulbronn, in dem er auf eine theologische Laufbahn vorbereitet werden sollte, floh Hesse gar und wurde erst einmal Mechaniker. Glücklicherweise brach sich seine literarische Begabung doch noch Bahn.

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Obwohl er stets gute bis sehr gute Zeugnisnoten hatte, hält sich die Legende, das spätere Jahrhundertgenie sei ein schlechter und respektloser Schüler gewesen. Weitere Nahrung erhielt diese Geschichte durch den verzweifelten Ausspruch eines Lehrers, der im Verlauf einer Auseinandersetzung bemerkte: "Ihre bloße Anwesenheit verdirbt mir den Respekt in der Klasse". Der 15-Jährige brach die Ausbildung in München ab und ging zu seinen Eltern nach Mailand. Sein Ziel war ein Studium am Polytechnikum in Zürich, für das die Hochschulreife zu jener Zeit noch nicht Voraussetzung war. Bei der Vorbereitung auf das Studium zeigten sich jedoch so viele Wissenslücken, dass er schließlich an der Kantonsschule in Aarau doch noch das Abitur erwarb. Schon damals war sein Berufsziel die theoretische Physik. Sein vierjähriges Studium schloss Albert Einstein im Jahr 1900 mit einem Fachlehrerdiplom ab.

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Das Gute am Sitzenbleiben: Wer wiederholt, ist den anderen ein gutes Stück voraus - und aufgrund seiner größeren Lebenserfahrung für das andere Geschlecht deutlich attraktiver als die jüngeren Mitschüler, beziehungsweise Mitschülerinnen.

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