Welt von Oben

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Der Svartisen-Gletscher liegt am westlichen Rand von Norwegens größter Eisdecke und schiebt sich in den rechten Bildrand dieses Fotos. Der Gletscher gehört zum Nationalpark Saltenfjord-Svartisen, der daneben auch Küstenfjorde und die Berge und Täler des Gletschers umfasst. Die sind allerdings hier nicht sichtbar. Was sichtbar wird, ist die facettenreiche Topographie der Region. Im Westen durchdringt das Wasser der Norwegischen See die Küste in zahlreichen Fjorden. Gletscher haben steil abfallende Täler geformt, die später wieder von der See verschluckt werden. Miteinander verbundene Streifen von Gneis und Schiefer und deren parallele Ausrichtung sind charakteristisch für den Felsuntergrund. Zahlreiche Seen sind über das Bild verstreut. Dass das Wasser auf der rechten Bildseite heller ist als auf der linken liegt entweder daran, dass sie sich dichter am Eis befinden, oder dass sie flacher sind. Obwohl das Gebiet weit im Norden liegt, ist ein großer Teil üppig bewachsen.Bild vom 23. August 2006

NASA, Washington DC

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Canterbury heißt die hier abgelichtete Region auf der Südinsel von Neuseeland. Auf der Ostseite von Canterbury befindet sich Banks Peninsula – eine aus vulkanischer Aktivität entstandene Halbinsel. Sie ist rund 1300 Quadratkilometer groß, ihr höchster Punkt ist mit 918 Metern Herberts Peak. Schlickverwehungen bedecken die niedrigeren Hänge der Halbinsel und werden von Strömungen transportiert – so wie hier deutlich auf dem Foto zu sehen.Die beiden erloschenen Vulkane bilden heute die Häfen von Akaroa und Lyttelton. Der Ellesmere See (westlich von Banks) ist eine Küstenlagune, die durch eine Kies-Nehrung vom Meer getrennt ist. Im und am Brackwassersee leben Flundern, Aale und verschiedene Vogelarten. Hauptstadt der Provinz Canterbury ist Christchurch mit ihren über 150 000 Einwohnern. Auf dem Foto ist sie oberhalb der Banks Peninsula zu sehen.Bild vom 28. Oktober 2007

ESA

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Im Südwesten von Afrika fließt der Orange. In den Drakensbergen entspringt er und fließt dann 2200 Kilometer westwärts. Obwohl der Orange eigentlich in den Atlantischen Ozean mündet, wird sein Zugang manchmal durch Sandbänke blockiert. Aus diesem Grund wird er auch als Flussmündung und nicht als wirkliche Trichtermündung bezeichnet. Die Wüste Namib dehnt sich über rund 1900 Kilometern entlang der südwestafrikanischen Küste. Riesige Sanddünen erheben sich in der Nähe der Atlantikküste und erstrecken sich über bis zu 160 Kilometer. Der Sandsee Namib entlang des zentralen Küstenstreifens der Wüste bildet sich als Konsequenz aus den Erosionsprozessen, die stattfinden innerhalb des Orange Flusstals und den weiter südlich gelegenen Gegenden. Denn wenn sandreiche Wasser in den Atlantik münden, verteilen auflandige Strömungen den Sand entlang der Küste. Südwestwinde nehmen den Sand anschließend wieder auf und verteilen ihn in Form von massiven Dünen erneut im Sandsee.Bild vom 12. Oktober 2007

ESA

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Rohöl fließt aus dem havarierten Tanker „Hebei Spirit“ und verschmutzt die Küste vor Südkorea. Über 140 000 Tonnen Ladung kann das Schiff aufnehmen, angeblich mehr als 10 000 Tonnen Öl sind seit der Kollision mit einem Kran am 7. Dezember ausgetreten.Das Öl ist mittlerweile an die Strände geschwemmt, Rettungskräfte schöpfen mit Eimern die Ölklumpen ab. Der Ölfilm auf der Wasseroberfläche mindert den Wellengang, der vom Wind verursacht wird. Genau diese Wellen reflektieren das Radarsignal und sind für das Ergebnis auf diesem Foto verantwortlich; weil sie gedämpft sind, misst das Radar eine geringere Stärke, so dass Ölflecken aussehen wie schwarze Bereiche auf ansonsten hellerem Meerwasser.Die südkoreanische Regierung hat das Küstengebiet südwestlich der Hauptstadt Seoul zum Katastrophengebiet erklärt.Bild vom 11. Dezember 2007

ESA

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Rund um das Becken des Oberen Sees – einer der fünf großen Seen in Kanada – stehen Bäume und Wälder. Auf der Ostseite des Sees zeigt ihre Farbe das typische Orange der für den Herbst üblichen Blattverfärbung. Während der „Foliage“ oder im „Indian Summer“ strömen Touristen in den Osten der USA und Kanadas – Bäume werden dann zu Motiven und Aussichtspunkte zu heiß umkämpften Plätzen für Hobby-Fotografen.Mit ihrer Fläche von 244 000 Quadratkilometern und ihren 23 000 Kubikmetern Wasser bilden die Großen Seen die größte verbundene Trinkwasser-Region auf der Erde – und stellen rund 18 Prozent der Weltvorräte. Fünf Seen gehören zur Seenplatte: Oberer See, Michigan See, Huron See, Eriesee und der Ontariosee. Der Michigan See gehört allerdings nicht zu Kanada, sondern zu den USA. Mit ihrer großen Oberfläche und ihren kaum vorhandenen Abflüssen, sind die Seen äußerst anfällig für die Aufnahme von Schadstoffen, die im Regen, Schnee oder als Staub in der Luft stecken. Die Verweilzeit im Oberen See beträgt nach Ansicht der US-Umweltbehörde 191 Jahre.Bild vom 23. September 2007

ESA

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Zwei Fotos demonstrieren den Vorher-Nachher-Effekt: Gemeint ist der Zyklon Sidr und seine Auswirkungen auf Bangladesch. Mit ihrer niedrigen Lage, ihren zahlreichen Flüssen und Strömen sowie ihrer hohen Bevölkerungsdichte ist die Volksrepublik Bangladesch äußerst anfällig für Überschwemmungen. Besonders während des Monsuns in den Monaten von Juni bis Oktober treten sie häufig auf. Doch sogar eine Region, die an große Wassermengen gewöhnt ist, stößt an ihre Grenzen, wenn Regenfluten und Stürme aus einem tropischen Zyklon entstehen. Auf den Fotos ist zu erkennen, dass schon bevor der Zyklon über Bangladesch hinweggefegt ist, teilweise noch reichlich Wasser auf dem Erdboden stand. Dennoch: Sidr hat eine derart hohe Wassermenge gebracht, dass die Landschaft in Rajshahi (oben links) und in Dhaka (oben rechts) entlang der Ufer des Flusses Jamuna überschwemmt wurden.Fotos von Mitte November 2007

NASA, Washington DC

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Der kleine Staat Guinea-Bissau grenzt im Süden und im Osten an Guinea, im Westen an den Atlantik und im Norden an den Senegal. Seine Hauptstadt Bissau ist auf dem Foto als große weißliche Fläche am Ufer des Canal do Geba zu sehen. Dabei handelt es sich – vom unteren Bildrand aus gesehen – um den zweiten Meeresarm.Guinea-Bissau besteht fast ausschließlich aus flachwelligem Tiefland. Nur im Südosten erreicht das Relief in den Ausläufern des guinesischen Berglandes Fouta Djalon eine Höhe von 300 m. Der durch Flussmündungen stark gegliederten Gezeitenküste sind die Inseln des Bijagós-Archipels vorgelagert. Es besteht aus rund 85 Inseln und steht seit 1993 unter dem Schutz der UNESCO. Im Küstenbereich wachsen Regen- und Mangrovenwälder, die landeinwärts in Trockenwald und Savanne übergehen.Es herrscht tropisches Klima mit ganzjährig hohen Temperaturen (etwa 26 °C) und einer Regenzeit von Mai bis November.

ESA

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Der Hafen von Rotterdam mit seinen 10.000 Hektar Fläche, insgesamt 40 Kilometern Länge und 24 Metern Tiefe ist links am oberen Bildrand zu erkennen. Ein beeindruckender Blick aus dem All auf den größten Hafen Europas – das Tor zu rund 450.000 Millionen Verbrauchern. Rotterdam liegt an der Nordsee und an den Flussmündungen von Maas und Rhein, die die Stadt in eine Nord- und eine Südhälfte teilen. Das Stadtzentrum liegt auf der nördlichen Uferseite. Verbunden sind die beiden Uferseiten mit dem Haringvliet-Damm, auf dem Foto als bräunliche Brücke zu erkennen. Der Damm wurde von 1956 bis 1970 errichtet. Seine 17 Öffnungen regulieren zum einen die Wassermengen, die ablaufen, und schützen zum anderen vor den Gefahren des Meeres. Die dritte Uferseite im unteren Bilddrittel ist Seeland, ein großes Flussdelta, das zum größten Teil unter dem Meeresspiegel liegt.

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Zwischen Los Angeles und San Diego wüten verheerende Feuer. Rund 500.000 Menschen mussten deshalb ihre Häuser räumen. Die Einsatzkräfte kämpfen rund um die Uhr mit Löschzügen und Flugzeugen gegen die Flammen. Orkanartige Stürme hatten mehr als ein Dutzend Brandherde entfacht. Auf diesem Foto sind die heftigen Ost-Winde zu erkennen, die die Rauchsäulen über den Pazifik wehen lassen. Bild vom 22. Oktober 2007

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Dunkelbraune Flecken Erde hinterließen die Brände, die mehrere Tage lang in Griechenland wüteten. Rund 190.000 Hektar Land sind dabei den Flammen zum Opfer gefallen. Trockene und heiße Sommer entsprechen dem mediterranen Klima in Griechenland. Über 45° Celsius sind durchaus keine Seltenheit. Außerdem sind die trockenen aus nördlicher Richtung wehenden Meltemi-Winde deutlich spürbar.Brände spielen auch für den Klimawandel eine Rolle: Bei der Verbrennung von Biomasse - und dazu gehören Bäume - werden Treibhausgase frei, die den Treibhauseffekt verstärken.Foto vom 30. August 2007

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Die Sahelzone - ein Grünstreifen im Süden der Sahara - bekommt normalerweise die größte Regenmenge zwischen Juni und September. Im Jahr 2007 fällt der Regen ungewöhnlich heftig aus. Dieses Bild illustriert, wie sich der Regen auf dem Kontinent verteilt. Es verwertet Daten aus dem Zeitraum 20. August bis 21. September. Regionen, auf die an einem Tag mehr Regen herunterprasselte als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre, sind blau und grün gekennzeichnet. Gegenden, die weniger Regen hatten, sind gelb bis rot eingefärbt. 17 afrikanische Länder haben mit Überschwemmungen zu kämpfen. Eine Million Menschen sind davon betroffen. Dort, wo der Regen keine Überschwemmungen brachte, wirkt er sich im Gegenteil günstig auf die Ernte aus.

NASA, Washington DC

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Japans vier Hauptinseln Hokkaido, Honshu und Shikoku sowie – von Wolken verdeckt – Kyushu (von Nord nach Süd) sind auf diesem Foto aus dem All zu sehen.Das japanische Inselreich bildet nahe zum asiatischen Festland einen girlandenförmig gezogenen Inselbogen, der neben den vier Hauptinseln aus 3.300 bis über 3.900 kleinen und kleinsten Inseln besteht, je nach Definition des Begriffes "Insel".Die japanischen Inseln sind die Spitzen eines aus mehreren tausend Metern Tiefe aufsteigenden Gebirgssystems, das in den zentralen Japanischen Alpen westlich von Tokyo die höchste Erhebung erreicht. Eine der geologisch bedeutendsten Leitlinien der Oberflächengestaltung ist die so genannte Medianlinie, die als junge längsgerichtete tektonische Bruchzone vom Nordwesten Hokkaidos bis nach Nord-Kyushu verläuft. Eine zweite bedeutende geologische Leitlinie ist die quergerichtete Einbruchzone (fossa magna) auf Honshu, in der sich mit 3.776 m der höchste japanische Berg, der Fuji, erhebt. Vulkanismus, Erdbeben und heiße Quellen sind die Begleiterscheinungen dieses komplizierten geologisch-tektonischen Aufbaus der japanischen Inselwelt. In keinem anderen Land der Erde gibt es so viele, z. T. noch aktive Vulkane.Bild vom 21. Mai 2006

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In Lesotho ist das durchaus möglich. Die Drakensberge haben ihre höchste Stelle in Thabana-Ntlenyana, und zwar auf 3.482 m.Lesotho ist das einzige Land auf der Welt, das komplett über 1.000 m Höhe liegt. Viele Gipfel der Drakensberge, die den Nordosten des Landes einnehmen, sind sogar über 3.000 m hoch. Im Westen erstreckt sich ein 30 bis 40 km breiter Streifen auf etwa 1.000 m Höhe. Dies ist das Hauptwirtschaftsgebiet des Landes. Das Klima ist gemäßigt warm und weist infolge der Höhenlage große tägliche und jährliche Temperaturschwankungen auf. Die Niederschläge fallen überwiegend im Sommer.Wie ein „Dach“ erhebt sich das unzugängliche Bergkönigreich über der Republik Südafrika, von der es vollständig umschlossen wird und wirtschaftlich abhängig ist. Johannesburg ist auf der oberen Bildmitte zu erkennen. Die grüne Fläche südöstlich davon ist der Vaal Dam – einer von Südafrikas wichtigsten Wasserspeichern.Bild vom 3. Juli 2007

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Zwei Wochen Dauerregen sorgten im Juli für Überflutungen in Bangladesch und Teilen Indiens. Bei der Darstellung handelt es sich tatsächlich um zwei Fotos – eines vom 12. April 2007 und eines vom 26. Juli 2007 – die die Unterschiede verdeutlichen. Schwarz-weiße Flächen bedeuten keine Veränderung, blaue Flächen markieren überschwemmte Gegenden, rote Flächen könnten entweder Anzeichen für eine Überschwemmung sein, oder aber schlicht das Ergebnis der landwirtschaftlichen Bewirtschaftung dieser Region.Die weiße Fläche am unteren linken Bildrand ist Kalkutta, weiter rechts befindet sich Dhakar, Hauptstadt von Bangladesch. Die Mündung des Ganges ist in der Bildmitte zu erkennen. Die schwarze Linie, die sich in zwei Linien aufspaltet, ist der Brahmaputra.Technisch möglich ist diese Darstellung mit einem speziellen Radarinstrument, das die ESA nutzt für die Unterscheidung zwischen wasserreichem und trockenem Boden. 

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Rund 1.500 km von Australien entfernt liegt die Inselgruppe Neukaledonien im Pazifik. Die Hauptinsel Grande Terre, die auf diesem Foto aus dem Weltraum zu sehen ist, zieht sich über 390 km Länge hin und ist dabei rund 50 km schmal. Sie ist von Korallenriffen umgeben, die sich noch jenseits von Grande Terre ausdehnen, eine Lagune bilden und ein Gebiet von rund 24.000 qkm bedecken. Grande Terre wird von zwei parallel verlaufenden Gebirgszügen von bis über 1.600 m Höhe durchzogen. Sie fallen zur Ostküste hin steil ab, der Westen ist dagegen flach. Das Klima ist subtropisch mit hohen Temperaturen während der Regenzeit von Dezember bis März. Die Niederschläge erreichen im Jahresdurchschnitt rund 2.000 mm, wobei die dem Südostpassat zugewandte Ostabdachung mehr Feuchtigkeit erhält. Dort wächst tropischer Regenwald, sonst sind Buschwald und Savanne verbreitet. Ähnlich artenreich wie der üppige und einzigartige Pflanzenwuchs auf den Inseln ist die farbenprächtige Tier- und Pflanzenwelt unter Wasser.Neukaledonien verfügt über annähernd 40% der Nickelreserven der Erde und besitzt beachtliche Vorkommen an Chrom, Mangan, Kobalt und Eisen. Wie klaffende Wunden liegen die Minen an den Berghängen.Bild vom 12. April 2007

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Berühmt ist Hawaii vor allem für eines, und zwar für die Strände und den Wassersport. 1959 wurde Hawaii als einziger Inselstaat als 50. Bundesstaat der USA anerkannt.Auf dem Satellitenfoto sind von rechts nach links die Hauptinseln zu sehen: Big Island, Kahoolawe, Maui, Lanai, Molokai, Oahu, Kauai und Niihau. Alle Inseln des Archipels entstanden vor Jahrmillionen, als glühender Basaltstein aus einer Bruchstelle auf dem Meeresgrund hervorbrach. Da Hawaii sich über einem Magma-Hotspot in der Pazifik-Platte gebildet hat, besitzt die Inselgruppe einige der größten aktiven und inaktiven Vulkane der Erde.Insgesamt fünf Vulkane befinden sich auf der Big Island. Im Süden steht beispielsweise der 4.170 m hohe Mauna Loa.Üppige tropische Regenwälder sind das Ergebnis der Kombination aus schweren Regenfällen und fruchtbarem vulkanischen Boden. Hawaii betreibt als einziger amerikanischer Bundesstaat Kaffeeanbau. Mehr als ein Drittel des Weltangebots an Ananas und die meisten Macadamia-Nüsse kommen im übrigen auch aus Hawaii.Foto vom 26. Januar 2007

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Mit einer Fläche von 540 Quadratkilometern und einer Länge von 64 Kilometern ist der Bodensee der größte See Deutschlands und nach dem Genfer See der zweitgrößte Alpensee. Darüber hinaus ist er als schweizerischer, österreichischer und deutscher See ein multikulturelles Gewässer.Der Rhein fließt in den Bodensee hinein und auch wieder heraus. Er befördert viele Kubikmeter Geröll in den See und füllt ihn mehr und mehr auf.Auf dem Foto zu sehen ist das baden-württembergische Konstanz und die Landenge, die den Bodensee mit dem Untersee im Westen verbindet. Die Landenge ist gleichzeitig auch Teil der Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz (in der unteren Bildhälfte). Ein kleiner Teil des Sees im Südosten gehört zu Österreich.Bild von Dezember 2004

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Der höchste Bevölkerungsanteil Südamerikas ist nur einer von Brasiliens Superlativen. Das Amazonastiefland ist das größte zusammenhängende Regenwaldgebiet der Erde.Brasilien besteht aus einem Bundesdistrikt und 26 Bundesstaaten. Rio de Janeiro gehört zur Südostregion und liegt zwischen dem Meer und den Serra da Mantiqueira Mountains. Dort entspringt auch der Rio Grande – ein Fluss, der nach fast 1.400 Kilometern Länge in einen Stausee mündet.Rund 350 Kilometer südlich von Rio de Janeiro befindet sich Sao Paolo. Die sich über 1.500 Quadratkilometer ausdehnende Metropole hat mit über 10 Millionen Einwohnern die größte Bevölkerungszahl Südamerikas.Zwei Inseln sind auf dem Foto erkennbar: Ilhabela und weiter nördlich Ilha Grande. Erstere ist ein Umweltschutzgebiet mit 35 Kilometern Strand, über 2.000 Meter hohen Bergen und über 400 Wasserfällen.Bild vom 26. Mai 2007

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Die östlichen Inselgruppen Polynesiens bilden das französische Überseeterritorium Französisch-Polynesien. Die weit ausgedehnte Inselwelt besteht aus fünf Archipelen - den Gesellschaftsinseln mit Tahiti, den Marquésas-, den Gambier- und Tubuai-Inseln sowie den flachen Riffen und Atollen des Tuamotu-Archipels. Insgesamt umfasst die Inselwelt eine Landfläche von über  4.000 Quadratkilometern.Das Niau Atoll ist eines von fast 80 Korallenriffs, das das Tuamotu Archipel bildet. Dieses Archipel ist die größte Atoll-Kette der Welt, denn es erstreckt sich auf über 2.000 Kilometer und umfasst rund 850 Quadratkilometer.Eine über drei Quadratmeter große Lagune wird von dem Atoll eingeschlossen.Der schmale Landstreifen, der die Lagune umschließt, ist Sumpfland.  Angeblich besitzt es den höchsten Anteil Frisch- bzw. Brackwassers von allen Inseln des Tuamotu-Atolls. Daher steht Niau mittlerweile auf der Liste der Naturschutzgebiete des UN Umweltprogramms.Ferdinand Magellan gilt als der Entdecker des Archipels. Mit ihren Riffen und Atollen ist die Inselwelt eine gefährliche Gegend gewesen: Viele Schiffe haben dort schon Schiffbruch erlitten.Bild von Oktober 2006

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Im südlichen Pazifik liegt Neuseeland - ein landschaftlich reizvolles Land mit heißen Quellen und Bergketten bis über 3.000 Metern Höhe. Auf dem Foto ist die Südinsel abgebildet, die weit weniger Bevölkerungsdichte aufweist als die Nordinsel. Der Gebirgszug verläuft über die ganze Länge der Insel. Östlich davon befinden sich die Regionen Canterbury, Otago und Southland. Die letzten beiden bestehen zum größten Teil aus Ackerland und zahlreichen Seen. Der größte See auf der Südinsel ist mit 344 Quadratmetern der Te Anau See. Der noch größere Taupo See liegt auf der Nordinsel. Auf Neuseeland sind Tiere heimisch, die sonst nirgendwo auf der Welt leben. Der Kiwi - ein flügelloser, nachtaktiver Vogel - ist sogar Landessymbol. Die Tuatara - eine Brückenechse - ist mit den Dinosauriern verwandt.

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Der sandige Küstenstrich zwischen der Normandie, der Bretagne und Mont St. Michel liegt an der Nordküste Frankreichs in der Bucht von St. Michel im Ärmelkanal. Mont St. Michel ist quasi eine Insel, weil sie durch rund einen Kilometer Sandbank vom Festland getrennt ist. Bei Ebbe. Bei Flut dagegen steigt das Meer so hoch an, dass die Insel vom Festland abgeschnitten war oder der Transfer früher nur mit einem Boot durchführbar war. Das Risiko war dabei für die Bootsbesatzung und die Passagiere hoch, weil der Tidenhub - der Unterschied zwischen dem Wasser-Höchststand bei Flut und dem niedrigsten Stand bei Ebbe - groß ist. Außerdem gibt es in diesem Bereich des Ärmelkanals viele Treibsandfelder. Heute verbindet ein Damm die kleine felsige Insel mit dem Festland. Leider verhindert er den Wasserzu- und -abfluss, so dass sich zu viel Sand innerhalb der Bucht gesammelt hat. Ein neuer Damm soll demnächst den Wasserstand kontrollieren.Eine Benediktiner Abtei im gothischen Stil steht auf der Insel. Sie ist dem Erzengel Michael geweiht und der kulturelle Anziehungspunkt auf der Insel. Seit 1979 steht Mont St. Michel und ihre Bucht auf der Weltnaturerbe-Liste der UNESCO. Aufgrund der natürlich bedingten Probleme, die sich der Insel stellen, wird sie darin beschrieben als eine technische und künstlerische Meisterleistung.Bild vom 7. April 2007

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Der Indus entspringt in Tibet und schlängelt sich hier auf dem Foto von Nord nach Süd durch eine reiche grüne Vegetation. Im Indus-Flusstal in der Sindh Provinz in Pakistan gibt es unterschiedliche Landschaften und eine vielfältige Vegetation. Durch den Bau von Bewässerungssystemen ist in diesem Flachland sogar landwirtschaftlicher Anbau möglich. Die rauen Kalksteinhügel des Kir Thar Gebirgszuges im Westen stehen in starkem Kontrast dazu. Die Wüste Thar liegt auf der Ostseite des Flusses. Sie ist die siebtgrößte Wüste der Welt, liegt in Pakistan und teils auch in Indien. In dieser Region führt der Indus weniger Wasser: Zum einen versickert es im Boden, zum anderen verdunstet es bei der starken Sonne und den hohen Temperaturen. Nach rund 3.000 Kilometern mündet der Indus schließlich in das Meer von Oman.

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Die Halbinsel Yukatan war einst Heimat der Maya Kultur. Ihre Hauptstadt Merida, rund 35 Kilometer westlich vom Golf von Mexiko, ist bekannt als die "Weiße Stadt" – dieser Name rührt von der Verwendung von Kalkstein und weißer Farbe. Errichtet wurde sie auf einer alten Maya-Stadt. Ihre Ruinen, die malerischen Strände und grünen Wälder führen viele Touristen nach Yucatan. Das Alacranes Riff ist eine Unterwasser-Verlängerung der Halbinsel. Seit 1994 ist das Korallenriff aufgrund seiner Artenvielfalt Naturschutzgebiet.Yucatan grenzt im Westen und Norden an den Golf von Mexiko und im Osten an das karibische Meer.Bild vom 26. Februar 2007

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An einem der eher seltenen nebelfreien Tage wurde dieses Foto von San Francisco aufgenommen. Auf einen Blick ist erkennbar, wie sich die Bauwerke - die Golden Gate Bridge, das Gefängnis von Alcatraz, die Bay Bridge, der Oakland Flufhafen - in die natürlichen Züge der Landschaft einfügen. Auffällig sind die vielschichtigen Strömungen in der Bucht von San Francisco und die vielen Landzungen. Am 18. April 2006 jährte sich das Jahrhundertbeben von San Francisco zum 100. Mal. Aller kalifonischen Lässigkeit zum Trotz: Die seismologische Wissenschaft gibt undeutliche Signale und wagt keine klaren Prognosen. Dennoch meinen Experten, dass die Zeichen auf nahender Katastrophe stehen.

NASA, Washington DC

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Umgeben von den Schweizer Alpen, Weinbergen und Seen, mit seinen begrünten Spazierwegen und Palmen war die Schönheit Montreux' von jeher eine Inspiration für Dichter, Künstler und Musiker. Auch Lord Byron, Tolstoy, Dostojevsky, Tschaikovsky, Stravinsky, Victor Hugo, Charles Dickens, Ernest Hemingway, Charlie Chaplin und der Queen-Sänger Freddie Mercury haben sich von diesem Zufluchtsort am Seeufer verzaubern lassen. Und haben ihre Spuren hinterlassen: Statuen von Chaplin und Mercury stehen auf dem Marktplatz. Mercury ließ einst das Interesse an Montreux wieder aufleben mit seinem Ausspruch: “Wenn du deinen Seelenfrieden suchst, fahre nach Montreux.”Bild vom  1. Juni 2006

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Der Mekong ist der längste Fluss Südostasiens. Er fließt mit rund 4.800 Kilometern durch sechs Länder: China, Myanmar, Laos, Thailand, Kambodscha und Vietnam. Bevor er in die südchinesische See mündet, teilt er sich in neun Arme. Daher nennen ihn die Vietnamesen auch den Neunschwänzigen Drachen.Vom Wasser des Mekong sollen rund 90 Millionen Menschen abhängen. Der Weltklimarat IPCC prophezeit der Region spürbare Auswirkungen der globalen Erwärmung: Aufgrund der Gletscherschmelze im Himalaya-Gebirge – Ursprung des Mekong – seien in den kommenden 20 bis 30 Jahren Überschwemmungen und Felslawinen zu erwarten.Das Mekong Delta mit seinen tropischen Feuchtgebieten wird durch das Wasser des Flusses gespeist. Für den Reisanbau ist der fruchtbare Boden mit einem komplexen Netz zur Bewässerung und Drainage durchzogen. Der Vietnam ist Weltmarktführer im Reisexport.

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Das Bild zeigt das Patagonien Plateau in Argentinien und Süd-Chile. Weiße Gletscher, sattes Grün, blaue Seen kontrastieren die braunen Trockensteppen. Die Anden verlaufen wie eine natürliche Grenze zwischen den beiden südamerikanischen Staaten. Unterhalb der Bildmitte, um die beiden riesigen Eisseen herum ist der Los Glaciares National Park zu erkennen –  er wurde 1981 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Während der letzten 50 Jahre sind die meisten der 50 Gletscher des Parks fortschreitend abgeschmolzen. Der größte der drei türkisblauen Seen, die auf der Ostseite des Eisfeldes zu erkennen sind, ist der Argentino: Fast 1.500 Quadratkilometer misst er. Die einzigartige Farbe der Seen ist angeblich zurückzuführen auf feine aufgelöste Sedimente, die entstehen bei der Abschürfung von Gletschern und Felsen. Bild vom 15. März 2006

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Auf über 3.000 Metern Höhe – im Hochland Perus -  liegt die Stadt Cuzco. Über ihr ragt die Sacsayhuaman Ruine. Sie könnte einmal eine Festung gewesen sein, auf ihrem Felsen im Nordwesten der Stadt. Der kleine grüne Punkt im Herzen der Stadt – im Bild im Vordergrund zu sehen - ist das Fußballstadion Garcilaso de la Vega – modernes Zeichen in der alten Stadt.Am oberen Bildrand ist ein Fluss zu erkennen, der durch das Heilige Tal fließt. Dieser Name stammt noch aus der Inka-Zeit. Das Tal ist heute wie früher fruchtbares Ackerland. Es bildet auf dem Bild einen scharfen Kontrast zu den vegetationsarmen und ausgedörrten Abhängen des Gebirges.Die schneebedeckten Gipfel der Anden sind im Hintergrund zu sehen.In den Anden im Süden Perus stehen noch heute viele Ruinen aus der Inka-Hochzeit, die mit der Invasion der Spanier im 16. Jahrhundert endete. Festpyramiden und Festungen sind Anlaufpunkte für  Archäologen, Anthropologen und Touristen, die etwas über die Inka-Kultur lernen wollen. Bild vom 18. Juli 2006

NASA, Washington DC

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Das Mississippi Fluss-Delta wird gespeist vom Wasser des Mississippi. Dieser ist mit 3780 Kilometern der längste Fluss der USA. Er entspringt im Norden von Minnesota und legt dann eine Reise gen Süden durch diverse Bundesstaaten zurück: Wisconsin, Iowa, Illinois, Missouri, Kentucky, Tennessee, Arkansas, Mississippi und Louisiana. Aufgrund der Sediment-Ablagerung, die über Millionen von Jahren stattgefunden hat, hat sich die Größe des Mississippi Fluss-Deltas stark erhöht. Außerdem haben die Schichtgesteine ein bedeutendes Feuchtgebiet im Süden von Louisiana entstehen lassen – mittlerweile Heimat vieler gefährdeter Arten. Und diese Heimat ist bedroht: Jahr für Jahr verkleinert sich das Feuchtgebiet um fast 65 Quadratkilometer durch Bodenerosion – Ursache sind zum einen zivilisationsbedingte Faktoren, zum anderen auch natürliche. Bild vom 6. Februar 2007

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Sie ist die jüngste Hauptstadt Europas: Cardiff. Erst 1955 hat sie die Anerkennung als Hauptstadt von Wales erhalten. Gemeinsam mit England und Schottland bildet Wales die Insel Großbritannien. Das Land an der Nordwestküste des europäischen Festlands ist die größte Insel Europas.Viele Schlösser prägen das Landschaftsbild von Wales. Das Cardiff Castle befindet sich im Zentrum der Stadt Cardiff. Angeblich geht sein Ursprung auf das Jahr 75 nach Christus zurück, als die Römer eine 40000 qm2 große Festung genau an der Stelle bauten, wo heute das Schloss steht. Die Ruine der Festung ist immer noch unterhalb des Schlosses zu sehen. In Wales wurden seit dem 11. Jahrhundert mehr Schlösser gebaut als irgendwo sonst auf der Welt. Bild vom 15. Juni 2006

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Ein Staub- und Sandsturm fegt über Pakistan hinweg. Mit seinem Nachbarland Rajasthan teilt sich der Staat am Arabischen Meer die Wüste Thar. Sandstürme sind eine häufige Erscheinung in den trockenen Monaten von Januar bis Juni. Sie gehören ebenso wie Vulkanausbrüche, Erdbeben, Hurrikans, Dürren, Überschwemmungen oder Waldbrände zu den Naturkatastrophen. (Bild vom 13. Dezember 2003)

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Von den Bergen Zentral- bzw. Südrusslands fließt der Fluss Lena 4,4 Kilometer lang nordwärts, bis er sich in unzählige Ströme teilt. Wie ein Fächer mutet der Blick auf die Tundra an, bis das Wasser schließlich in das Nordpolarmeer mündet. Das Lena Fluss-Delta bleibt sieben Monate lang im Jahr gefroren. Wenn die Temperaturen steigen und das Eis taut, entsteht kurzfristig ein Feuchtgebiet. Die Dicke des Permafrostbodens und die Menge an Wasser, die dem Eismeer zugeführt werden, sind von der Temperatur abhängig. Jeden Sommer tauen zurzeit 20 bis 40 Zentimeter. Damit ist das Lena Fluss-Delta ein wichtiger Indikator für Klimaforscher.

NASA, Washington DC

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Das Monument Valley befindet sich im Südwesten der Vereinigten Staaten von Amerika. Diese flache Steppen- und Wüstenlandschaft war schon Kulisse für viele Westernfilme. Sie wird von den Navajo-Indianern verwaltet.Bis zu 300 Meter große Steinformationen, rote Sandsteinkuppen und -tafelberge sind Überbleibsel der Sandstein-Schichten, die früher diese Region bedeckt haben. Die Unterbauten der Felsen bestehen aus rot-braunem Schieferton, Darüber liegt Sandstein, überlagert von Shinarump.Bild vom 9. März 2006

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Aschewolken steigen auf, denn der Vulkan Ätna auf der italienischen Insel Sizilien hat seine eruptive Phase. Mit 3.350 Metern Höhe ist der Ätna Europas höchster aktiver Vulkan. Aufgrund seiner latenten Aktivität ändert er laufend seine Höhe und seine Form. Aus vier Kratern wirft er ständig Asche aus. Wegen des Ascheregens muss der sizilianische Flughafen mitunter kurzzeitig gesperrt werden. Die gefährlichen Lavaströme bleiben allerdings weitgehend aus. 1992 musste das Militär zum letzen Mal eingreifen und mit kontrollierten Explosionen Lavaströme umlenken, um die rund 7.000 Bewohner von Zafferana zu schützen. Bild vom 25. November 2006

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Eine Schneedecke von Schweden bis Italien. Im März 2005 entstand dieses Bild eines bis auf Portugal in Weiß getauchten Europas. Für viele Länder war der Winter 2005 in mancherlei Hinsicht ein Rekordwinter: In den Niederlanden wurde erstmals im März eine Temperatur von minus 20,7°C gemessen. Die Römer litten unter dem kältesten März seit 18 Jahren. Spanien registrierte die niedrigsten Temperaturen seit drei Jahrzehnten. Viele Flüge in ganz Europa mussten ausfallen, ebenso der Schulunterricht in Frankreich und Großbritannien. Bild vom 11. März 2005

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San Benedicto im Pazifik ist eine der vier vulkanischen Revillagigedo-Inseln. Das Archipel gehört zu Mexiko und liegt 550 bis 900 km entfernt vor der Küste. Der Vulkan Barcena im Süden San Benedictos ist 310 Meter hoch. Er entstand im Laufe von Eruptionen in den Jahren 1952 und 1953. Diese sind so bedeutsam, weil sie die ersten Bimsstein-Eruptionen der Geschichte im östlichen Teil des Pazifischen Ozeans sind. Außerdem sind nur wenige Vulkane derart schnell gewachsen und hatten ein solch kurzes Leben. Bild vom 18. Februar 2006.

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