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Bildung ex Machina

Neue Medien in alten Schulen

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Offiziell sind Deutschlands Lehranstalten hochmodern. Global. Vernetzt. Und längst auf dem Bildungs-Datenhighway nach morgen. Schulen ans Netz lautet die allgemeine Marsch-Maxime. Und bereits im August 2000 forderte Bildungsministerin Buhlmann den „Laptop für jeden Schüler“. Und schüttelte damals im Land der Denker und Bedenker noch manch einer den Kopf, so sind diese ewig Gestrigen, die sich an Tafel und Kreide klammern, spätestens seit Pisa aus dem Feld geräumt. Denn sind die Kanadier, die Abräumer in Sachen Pisa, nicht schon seit Jahren schulisch voll verkabelt?

Also wird post-pisa in deutschen Landen multimedial aufgerüstet, was die Festplatten - und die Staatssäckel halten. Das ist zwar infolge schlechter Allgemeinlage des Bildungshaushaltes noch deutlich weniger als geplant. Dennoch summt und brummt, textverarbeitet, photoshop-t und google-t es mittlerweile in fast jedem Klassenzimmer.

Was aber bei der ganzen Euphorie über Bits und Bytes auf deutschen Schulbänken ein wenig ins Hintertreffen gerät, ist die Frage nach der Effektivität und praktischen Umsetzung des Ganzen. Die Frage, ob Multimedia - wolle man den großen Worten Glauben schenken - wirklich den Unterricht revolutionieren und aus passiven Schülern kreative Überflieger machen kann. Und die Frage, wie dabei die Rolle der Pädagogen aussehen soll.

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