Lexikon
Epiphỵten
[
Auf-; Überpflanzengriechisch
]Pflanzen, die nicht im Boden wurzeln, sondern auf anderen Pflanzen, meist Bäumen, oft mit Hilfe besonderer Haftwurzeln festgewachsen sind. Die meisten Epiphyten sind keine Parasiten. Die Halb- oder Hemiepiphyten (z. B. „Baumwürger“ der Gattung Ficus) bilden zunächst frei in der Luft hängende Nährwurzeln aus, die nach Erreichen des Bodens zu Stütz- oder Stelzwurzeln auswachsen. Die Epiphyten sind auf Wasserversorgung durch Niederschläge angewiesen (epiphytische Algen, Flechten und Moose). Höher organisierte Epiphyten finden sich vor allem in den tropischen Regenwäldern mit hoher Luftfeuchtigkeit. So haben z. B. viele Orchideen und Bromeliaceen besondere Einrichtungen zum Sammeln von Wasser und Humus.
Wissenschaft
Wettlauf zum Kreislauf
Kann der automobile Verkehr nachhaltig sein? Ein wichtiger Ansatzpunkt dafür liegt bei der Fertigung der Fahrzeuge und einem funktionierenden Recyclingkonzept. Die Forschung daran läuft auf Hochtouren und hat schon klare Erfolge hervorgebracht. von HEIKE STÜVEL Beim „i Vision Circular“ ist der Name Programm. Das sogenannte...
Wissenschaft
Pflanzen als Biofilter
Forschende reinigen verseuchte Böden und Gewässer etwa mithilfe von Schilfgewächsen. Auf diesem Weg lassen sich gezielt Rohstoffe gewinnen. von CHRISTIAN JUNG Abgelagert in den Böden oder gelöst in den Gewässern der Erde: Weltweit werden riesige Mengen von Substraten an Orten gemessen, an denen sie ein enormes Schadstoffpotenzial...
Weitere Lexikon Artikel
Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek
Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon
Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Geflügelte Globetrotter
Seltsame Quantenrealität
Ein Stoff zum Staunen
Wärme aus der Tiefe
Wie Archaebakterien Energie aus Wasserstoff gewinnen
Fatale Rauchzeichen