Lexikon
Epiphỵten
[
Auf-; Überpflanzengriechisch
]Pflanzen, die nicht im Boden wurzeln, sondern auf anderen Pflanzen, meist Bäumen, oft mit Hilfe besonderer Haftwurzeln festgewachsen sind. Die meisten Epiphyten sind keine Parasiten. Die Halb- oder Hemiepiphyten (z. B. „Baumwürger“ der Gattung Ficus) bilden zunächst frei in der Luft hängende Nährwurzeln aus, die nach Erreichen des Bodens zu Stütz- oder Stelzwurzeln auswachsen. Die Epiphyten sind auf Wasserversorgung durch Niederschläge angewiesen (epiphytische Algen, Flechten und Moose). Höher organisierte Epiphyten finden sich vor allem in den tropischen Regenwäldern mit hoher Luftfeuchtigkeit. So haben z. B. viele Orchideen und Bromeliaceen besondere Einrichtungen zum Sammeln von Wasser und Humus.
Wissenschaft
Große Körper, wenig Krebs
Bayer 04 Leverkusen war der alles überragende Club der letzten Bundesliga-Saison. Die meisten wissen das. Doch was kaum jemand weiß: Vor bald zwanzig Jahren machte der Werksclub des Pharma-Giganten Bayer auf seiner Homepage Werbung für Haiknorpel-Präparate als Anti-Krebsmittel. Eigentlich hätte dafür damals Zwangsabstieg in die...
Wissenschaft
Stacheliger Urahn der Weichtiere
Den Vorfahren von Auster, Weinbergschnecke und Co. auf der Spur: Forschende haben einen urtümlichen Vertreter der Weichtiere entdeckt, der Licht auf die Evolutionsgeschichte dieses heute artenreichen Tierstamms wirft. Die über eine halbe Milliarde Jahre alten Fossilien von Shishania aculeata legen nahe, dass die Mollusken aus...