Lexikon

Krallenaffen

Callitrichidae

Callithricidae

Verbreitung: Südamerika, mittel amerikanische Landbrücke
Lebensraum: tropischer Regenwald, auch Sekundärwald
Maße: Kopf-Rumpflänge 11–33 cm je nach Art, Gewicht 100–700 g je nach Art
Lebensweise: tagaktiv, in kleinen Gruppen
Nahrung: Baumsäfte, Insekten, Früchte, Nektar, Eidechsen, Eier, Nestlinge, Baumfrösche
Tragzeit: ca 140 Tage
Zahl der Jungen pro Geburt: 1–2, seltener 3
Höchstalter: über 10 Jahre
Gefährdung: unterschiedlich, einzelne Arten bedroht; Löwenaffen (Gattung
Leontopithecus
) und Springtamarin
(Callimico goeldii)
durch Washingtoner Artenschutzübereinkommen geschützt
Familie der Breitnasen; anstelle der Nägel mit Krallen ausgerüstete, kleine südamerikanische Affen, die nur an der Großzehe einen Nagel haben. Zu den Krallenaffen gehören die Marmosetten, Gattungen Callithrix und Cebuella, und die Tamarine. Krallenaffen sind durch die Zerstörung ihrer Lebensräume stark bedroht.
braune Hundezecke auf einem Bleistift
Wissenschaft

Warum Zecken bakterielle Helfer benötigen

Zecken ernähren sich von menschlichem und tierischem Blut und können bei ihren Bissen Krankheitserreger übertragen. Nun haben Forschende einen möglichen Weg gefunden, den Zeckenbestand künftig besser regulieren zu können und damit das Erkrankungsrisiko zu senken. Als Angriffspunkt könnten dabei spezielle Bakterien dienen, die im...

Farbsicht eines Säuglings
Wissenschaft

Wie Kinder sehen lernen

Bei neugeborenen Kindern reifen die für das Farbsehen zuständigen Sehzellen erst mit der Zeit heran. Doch genau darin könnte ein entscheidender Vorteil für die Sehfähigkeit liegen. Das zeigt ein Vergleich mit Kindern, die blind geboren wurden und erst später durch eine Operation ihr Augenlicht erlangt haben – direkt in voller...

Weitere Lexikon Artikel

Weitere Artikel aus der Wissensbibliothek

Mehr Artikel zu diesem Thema

Weitere Artikel aus dem Wahrig Fremdwörterlexikon

Weitere Artikel aus dem Großes Wörterbuch der deutschen Sprache