Lexikon
Massenmedien
MassenkommunikationsmittelGeschichte
Bücher und Druckschriften waren seit der Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Metall-Lettern (15. Jahrhundert) für jedermann zugänglich. Tageszeitungen gibt es seit Mitte des 17. Jahrhundert. Die Verbesserung der Drucktechnik machte im 19. Jahrhundert die Produktion von „Massenblättern“ möglich; die ersten Pressekonzerne entstanden.
Ab den 1920er Jahren entwickelte sich der Film zur populären Kunstform; der Übergang vom Stumm- zum Tonfilm und vom Schwarzweiß- zum Farbfilm (1927 bzw. 1935) erhöhte seinen Reiz als Unterhaltungsmedium.
Das Zeitalter des Rundfunks begann in Deutschland 1923 mit der Inbetriebnahme des ersten Radiosenders; 1933 verstaatlichten die Nationalsozialisten den gesamten Rundfunk (Gleichschaltung) und stellten ihn in den Dienst der Propaganda (über „Volksempfänger“). 1935 wurde die erste Fernsehsendung ausgestrahlt, allerdings gab es damals nur wenige Fernsehgeräte. Nach 1945 setzten sich die Alliierten für die Schaffung des öffentlich–rechtlichen Rundfunks ein, der Meinungs- und Pressefreiheit garantiert. 1954 ging das Deutsche Fernsehen (ARD, ab 1984 Erstes Deutsches Fernsehen) und 1963 das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) auf Sendung, es folgen die dritten Programme der Landesrundfunkanstalten.
- Einleitung
- Geschichte
- Neue Medien
- Medienmarkt
Kontext
Wissenschaft
Die Urzeit des Universums
Den ersten Sternen auf der Spur: das Webb-Weltraumteleskop als Zeitmaschine.
Der Beitrag Die Urzeit des Universums erschien zuerst auf wissenschaft.de.
Wissenschaft
Potenzielles neues Malaria-Mittel entdeckt
Der Wirkstoff Nitisinon ist bislang als Medikament für Menschen mit seltenen Stoffwechselstörungen zugelassen. Künftig könnte er aber auch helfen, Malaria zu bekämpfen. Denn wie Forschende jetzt herausgefunden haben, ist Nitisinon giftig für blutsaugende Moskitos, die den Malaria-Erreger übertragen. Auch das Blut von Menschen,...