Lexikon
Oligopọl
[
das; griechisch
]eine Marktform, bei der nur wenige Marktteilnehmer ein Gut anbieten oder nachfragen; jeder verfügt also über einen beachtlichen Anteil am Gesamtmarkt, sein Marktverhalten hat unmittelbare Rückwirkungen auf die wirtschaftliche Lage der übrigen (oligopolistische Interdependenz). Typische Merkmale des Oligopols sind: Verdrängungspolitik (Kampf um die Alleinherrschaft), Preisstarrheit (man scheut den Kampf und stabilisiert die gegebenen Preise), Preisführerschaft (alle übrigen akzeptieren den Preis des Preisführers) und Übergang zu gemeinsamem Handeln (Kollusion). Der Wettbewerb verlagert sich meist in den Bereich der Qualität, des Kundendienstes, der Werbung u. a. (Nicht-Preis-Wettbewerb).
Wissenschaft
»Entscheidend ist die Empfindungsfähigkeit«
Welcher Schutz sollte Embryoiden – stammzellbasierten Embryonen – zukommen? Die Bioethikerin Hannah Schickl über Standpunkte in der Forschung.
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Wissenschaft
Auf zu neuen Ufern
Meeresschildkröten vergrößern ihr Gebiet im Mittelmeer. In Italien verfolgen Forscherinnen die Entwicklung mit moderner Technik und schützen dabei die Nester. von KURT DE SWAAF Es ist kurz vor Mitternacht, und der Strand von Marina di Ascea wirkt seltsam verwaist. Noch vor wenigen Stunden wuselten hier fröhlich Familien umher,...