Lexikon
Oligopọl
[
das; griechisch
]eine Marktform, bei der nur wenige Marktteilnehmer ein Gut anbieten oder nachfragen; jeder verfügt also über einen beachtlichen Anteil am Gesamtmarkt, sein Marktverhalten hat unmittelbare Rückwirkungen auf die wirtschaftliche Lage der übrigen (oligopolistische Interdependenz). Typische Merkmale des Oligopols sind: Verdrängungspolitik (Kampf um die Alleinherrschaft), Preisstarrheit (man scheut den Kampf und stabilisiert die gegebenen Preise), Preisführerschaft (alle übrigen akzeptieren den Preis des Preisführers) und Übergang zu gemeinsamem Handeln (Kollusion). Der Wettbewerb verlagert sich meist in den Bereich der Qualität, des Kundendienstes, der Werbung u. a. (Nicht-Preis-Wettbewerb).
Wissenschaft
Wie die Erde ihren Mond bekam
Geophysiker untersuchen zwei enorme Gesteinsmassen tief im Erdinnern. Sie sind groß wie Kontinente und könnten Relikte der Kollision sein, bei der unser Mond entstand. von THORSTEN DAMBECK Nach den Mythen des antiken Griechenland herrschte vor den Göttern des Olymps ein anderes Göttergeschlecht. Bei diesen Riesen in...
Wissenschaft
The winner takes it all
Völlig überraschend gewann 2001 der Kroate Goran Ivanisevic das bedeutendste Tennisturnier der Welt: die Wimbledon Championships in London. Eigentlich galt Ivanisevic damals als abgeschrieben. Zwar hatte er in den Jahren 1992, 1994 und 1998 dreimal das Wimbledon-Finale erreicht, konnte danach aber kaum noch nennenswerte Erfolge...