Lexikon

Oligopọl

[
das; griechisch
]
eine Marktform, bei der nur wenige Marktteilnehmer ein Gut anbieten oder nachfragen; jeder verfügt also über einen beachtlichen Anteil am Gesamtmarkt, sein Marktverhalten hat unmittelbare Rückwirkungen auf die wirtschaftliche Lage der übrigen (oligopolistische Interdependenz). Typische Merkmale des Oligopols sind: Verdrängungspolitik (Kampf um die Alleinherrschaft), Preisstarrheit (man scheut den Kampf und stabilisiert die gegebenen Preise), Preisführerschaft (alle übrigen akzeptieren den Preis des Preisführers) und Übergang zu gemeinsamem Handeln (Kollusion). Der Wettbewerb verlagert sich meist in den Bereich der Qualität, des Kundendienstes, der Werbung u. a. (Nicht-Preis-Wettbewerb).
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