Lexikon
Populatiọnsdynamik
[
lateinisch + griechisch
]Veränderungen innerhalb von tierischen oder pflanzlichen Populationen mit der Zeit: 1. Änderung der Verteilung (Dispersion) der Angehörigen einer Bevölkerung im Raum durch Zu- und Abwandern (Dispersions-Dynamik); 2. Änderung der Populationsdichte durch Fortpflanzung und Tod (Abundanz-Dynamik). Wenn die Vermehrungsfähigkeit (Fruchtbarkeit, Fertilität) der Sterblichkeit (Mortalität) nicht genau gleich ist, kommt es zu Veränderungen der Bevölkerungszahl (Massenwechsel).
Die Erforschung der Populationsdynamik stützt sich auf Populationsanalysen, in denen quantitative Angaben über möglichst lange Zeit hin zusammengestellt sind; diese Daten werden mathematisch und biologisch analysiert. Ziel ist die Entwicklung von Modellen, aus denen sich zuverlässig die Bevölkerungsentwicklung vorhersagen lässt (wichtig für die Prognose von Schäden und für Bekämpfungen).
Wissenschaft
Warum werden Spinnenfäden durch Dehnung stärker?
Wenn Spinnen ihre Netze spinnen, ziehen sie mit ihren Hinterbeinen Seidenfäden aus ihren Spinndüsen. Dieses Ziehen ist löst nicht nur die Seide, sondern stärkt auch die Seidenfasern und führt so zu einem stabileren Netz. Nun haben Forschende herausgefunden, weshalb dieser Dehnungsprozess von so großer Bedeutung ist: Durch das...
Wissenschaft
Wie sich das Bärengebiss entwickelt hat
Ob sich ein Säugetier üblicherweise von Pflanzen oder von Fleisch ernährt, erkennt man üblicherweise am Gebiss. Beispielsweise sind bei Pflanzenfressern die hintersten Backenzähne typischerweise größer als die vorderen; bei Fleischfressern ist es andersherum. Doch Bären weichen von diesem Muster ab. Bei ihnen ist meist der zweite...