Lexikon
Massenwechsel
die Änderung der Bevölkerungsdichte einer Tierart in einem bestimmten Raum im Verlauf mehrerer Generationen. Der Massenwechsel kommt zustande, indem eine hohe Vermehrungsfähigkeit (Fertilität) der Bevölkerung mehr oder weniger stark durch das Einwirken verschiedener Sterblichkeitsfaktoren (z. B. Witterung, natürliche Feinde, Hunger u. a.) ausgeglichen wird. Durch Überwiegen entweder der Fertilität oder der Sterblichkeit wächst oder vermindert sich die Bevölkerungszahl; die Höhepunkte bezeichnet man als Gradationen (Ausbrüche, Massenvermehrungen; z. B. von Schadinsekten oder Mäusen); überschreitet die Bevölkerungsdichte die Schadensgrenze, so spricht man von Kalamitäten.
Wissenschaft
Gläserne Federn fürs Ohr zum Allaus reinem Glas
Forscher entwickeln einen neuen Detektor für Gravitationswellen – das Einstein-Teleskop. Sein Kernstück sind Sensoren aus purem Glas. von ANDREAS THOSS und PASCAL BIRCKIGT Gravitationswellen sind bizarre Erscheinungen: periodische Verzerrungen von Raum und Zeit, die mit Lichtgeschwindigkeit das Weltall durchziehen – ausgelöst...
Wissenschaft
Metaatome statt Linsen
Dank sogenannter Metalinsen lassen sich Optiken vollkommen neu aufbauen sowie kompakter und günstiger herstellen. Künftig könnten sie etwa die Kamera-module in Smartphones ersetzen. von MICHAEL VOGEL In einem Smartphone stecken Dinge, deren Bedeutung vielen Menschen gar nicht bewusst ist. Dazu gehört in manchen Handy-Modellen...