Lexikon
Massenwechsel
die Änderung der Bevölkerungsdichte einer Tierart in einem bestimmten Raum im Verlauf mehrerer Generationen. Der Massenwechsel kommt zustande, indem eine hohe Vermehrungsfähigkeit (Fertilität) der Bevölkerung mehr oder weniger stark durch das Einwirken verschiedener Sterblichkeitsfaktoren (z. B. Witterung, natürliche Feinde, Hunger u. a.) ausgeglichen wird. Durch Überwiegen entweder der Fertilität oder der Sterblichkeit wächst oder vermindert sich die Bevölkerungszahl; die Höhepunkte bezeichnet man als Gradationen (Ausbrüche, Massenvermehrungen; z. B. von Schadinsekten oder Mäusen); überschreitet die Bevölkerungsdichte die Schadensgrenze, so spricht man von Kalamitäten.
Wissenschaft
Klimaneutral mit Zecken
Zecken sind nicht sehr beliebt. Sie trinken unser Blut, können dabei Krankheiten übertragen, und wenn man sie entfernen will, weiß man immer nicht, in welche Richtung man die Pinzette drehen muss. Und hätte man auf die Zecke vorher noch draufspucken oder Nagellackentferner auftragen sollen? Oder doch lieber Öl? Und wenn ja,...
Wissenschaft
Geologie im Zeitraffer
Die Meere absorbieren große Mengen CO2 und bremsen so die Erderwärmung. Könnte die Zugabe von Gesteinsmehl den Prozess beschleunigen? von TIM KALVELAGE (Text und Fotos) Nach kurzer Fahrt vom Bootsanleger der meeresbiologischen Station auf den Raunefjord hinaus machen die Forschenden am „Mesokosmos Nummer eins“ fest. Zwischen...