Lexikon

Spiegel

Optik
eine ebene oder gekrümmte Fläche, die auftreffende Strahlen reflektiert (Reflexion). Die Richtung der zurückgeworfenen Strahlen wird durch das Reflexionsgesetz bestimmt. Bei elektromagnetischen Wellen beruht die Spiegelwirkung darauf, dass die Wellen die Elektronen in der Spiegeloberfläche zum Mitschwingen bringen; diese oszillierenden Elektronen senden ihrerseits Wellen aus, die sich vorwiegend vom Spiegelmaterial aus zurück in den Raum ausbreiten. Nur bei sehr dünnen Spiegelschichten wird auch ein Teil der Strahlen durchgelassen (halbdurchlässige Spiegel).
Zu unterscheiden sind: 1. ebener Spiegel, ein vor dem Spiegel befindlicher Gegenstand erscheint in natürlicher Größe, aber virtuell und seitenverkehrt; 2. hohler oder Konkavspiegel (Sammelspiegel), die Spiegelfläche ist nach innen gewölbt (Hohlspiegel, Parabolspiegel); 3. erhabener oder Konvexspiegel (Zerstreuungsspiegel), die Spiegelfläche ist nach außen gewölbt; er liefert stets ein virtuelles, verkleinertes, aufrechtes Bild. – Glasspiegel bestehen aus polierten Glasscheiben, auf deren einer Seite eine sehr dünne Silberschicht aufgebracht ist.
Geschlecht, Viren
Wissenschaft

Kleine Unterschiede, große Wirkung

Viele Erkrankungen treten je nach Geschlecht unterschiedlich häufig auf. Erklärungen dafür finden sich nicht nur im Lebensstil, sondern auch in der Wirkung von Geschlechtschromosomen und Hormonen. RUTH EISENREICH (Text) und RICARDO RIO RIBEIRO MARTINS (Illustrationen) Worin unterscheiden sich die Körper von Frauen und Männern,...

Universum
Wissenschaft

Sternentod der besonderen Art

Ein 2018 explodierter Stern lässt sich erstmals einem exotischen Supernova-Typ zuordnen. Auch der Krebs-Nebel könnte so entstanden sein. von DIRK EIDEMÜLLER Schon 1980 proklamierte der japanische Astrophysiker Ken’ichi Nomoto einen ungewöhnlichen Typ von Sternentod. Neben den bekannten Explosionsarten von Supernovae bei...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon