Lexikon
Spiegel
Optik
eine ebene oder gekrümmte Fläche, die auftreffende Strahlen reflektiert (Reflexion). Die Richtung der zurückgeworfenen Strahlen wird durch das Reflexionsgesetz bestimmt. Bei elektromagnetischen Wellen beruht die Spiegelwirkung darauf, dass die Wellen die Elektronen in der Spiegeloberfläche zum Mitschwingen bringen; diese oszillierenden Elektronen senden ihrerseits Wellen aus, die sich vorwiegend vom Spiegelmaterial aus zurück in den Raum ausbreiten. Nur bei sehr dünnen Spiegelschichten wird auch ein Teil der Strahlen durchgelassen (halbdurchlässige Spiegel).
Zu unterscheiden sind: 1. ebener Spiegel, ein vor dem Spiegel befindlicher Gegenstand erscheint in natürlicher Größe, aber virtuell und seitenverkehrt; 2. hohler oder Konkavspiegel (Sammelspiegel), die Spiegelfläche ist nach innen gewölbt (Hohlspiegel, Parabolspiegel); 3. erhabener oder Konvexspiegel (Zerstreuungsspiegel), die Spiegelfläche ist nach außen gewölbt; er liefert stets ein virtuelles, verkleinertes, aufrechtes Bild. – Glasspiegel bestehen aus polierten Glasscheiben, auf deren einer Seite eine sehr dünne Silberschicht aufgebracht ist.
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