Lexikon
Spulwürmer
Ascaridaim Verdauungskanal der Säugetiere schmarotzende Fadenwürmer. Der Menschenspulwurm, Ascaris lumbricoides, ist 20–40 cm lang und hält sich mit den Saugpapillen des Mundes in der Darmschleimhaut fest. Die Eier gelangen mit dem Kot nach außen; sie werden mit unsauberem Gemüse, Obst u. Ä. wieder aufgenommen. Die im Darm ausschlüpfenden Larven bohren sich durch die Darmwand und gelangen mit dem Blut in die Lunge. Durch Hustenreiz erreichen sie den Mund, werden verschluckt und gelangen als ausgewachsene Tiere wieder in den Darm. Gelangen die Würmer in die Ausführgänge von Drüsen, z. B. Gallengänge, kann es zu ernsten Folgeerscheinungen kommen. Außer dem Menschenspulwurm kommen noch häufig Pferdespulwurm (Parascaris equorum), Hundespulwurm (Toxocara canis) und Katzenspulwurm (Toxocara cati) vor.
Wissenschaft
Flucht ins Kühle
Der Klimawandel verändert sämtliche Ökosysteme – auch in den Weltmeeren. Der Erwärmung des Wassers betrifft alle Meereslebewesen –weltweit sind sie auf Wanderschaft in kühlere Gefilde. Von CHRISTIAN JUNG Es herrscht Chaos dort unten. Vieles ist in Unordnung geraten, etliches Leben bedroht, zahllose symbiotische Beziehungen und...
Wissenschaft
Neues zum Vulkanismus auf der Rückseite des Mondes
Der Mond hat eine vulkanische Vergangenheit, wie die riesigen, dunklen “Mondmeere” auf seiner erdzugewandten Seite belegen. Jetzt liefern Proben der chinesischen Mondlandesonde Chang’e-6 auch Informationen zum Vulkanismus auf der erdabgewandten Seite des Mondes. Die Isotopenanalysen von im Südpol-Aitken-Becken am lunaren Südpol...