Gesundheit A-Z
Cumarinderivat
Medikament, das sich vom Cumarin ableitet und die Blutgerinnung im Körper hemmt. Cumarinderivate wirken dem Vitamin K entgegen und schränken dadurch die Bildung verschiedener Faktoren der Blutgerinnung (Faktor II, VII, IX, X) ein, die auf Vitamin K angewiesen sind. Cumarinderivate wirken - im Gegensatz zu Heparin - erst nach etwa zwei Tagen. Als Nebenwirkungen einer Cumarintherapie können Blutungen, Schäden an den kleinsten Blutgefäßen mit nachfolgenden Hautschäden u. a. auftreten. Die Medikamente werden z. B. zur Vorbeugung von (weiteren) Blutgerinnseln bei Patienten mit tiefen Venenthrombosen, künstlichen Herzklappen oder Herzrhythmusstörungen eingesetzt. Auch Antikoagulans, Markumarisierung, Warfarin.
Wissenschaft
Pflanzen als Biofilter
Forschende reinigen verseuchte Böden und Gewässer etwa mithilfe von Schilfgewächsen. Auf diesem Weg lassen sich gezielt Rohstoffe gewinnen. von CHRISTIAN JUNG Abgelagert in den Böden oder gelöst in den Gewässern der Erde: Weltweit werden riesige Mengen von Substraten an Orten gemessen, an denen sie ein enormes Schadstoffpotenzial...
Wissenschaft
Schrödingers Katze wächst
Quantentypische Überlagerungszustände lassen sich nachweisen – nun sogar im Mikrogramm-Bereich. Das ermöglicht neue Tests der Grundlagenphysik.
Der Beitrag Schrödingers Katze wächst erschien zuerst auf ...
Weitere Artikel auf wissenschaft.de
Verstopft
Neue Klasse von beigen Fettzellen entdeckt
Die Sternenstaub-Fabrik
Ein Mond speit Feuer
Industrie-Abgase können lokalen Schneefall fördern
Wärme aus der Tiefe