Gesundheit A-Z
Cumarinderivat
Medikament, das sich vom Cumarin ableitet und die Blutgerinnung im Körper hemmt. Cumarinderivate wirken dem Vitamin K entgegen und schränken dadurch die Bildung verschiedener Faktoren der Blutgerinnung (Faktor II, VII, IX, X) ein, die auf Vitamin K angewiesen sind. Cumarinderivate wirken - im Gegensatz zu Heparin - erst nach etwa zwei Tagen. Als Nebenwirkungen einer Cumarintherapie können Blutungen, Schäden an den kleinsten Blutgefäßen mit nachfolgenden Hautschäden u. a. auftreten. Die Medikamente werden z. B. zur Vorbeugung von (weiteren) Blutgerinnseln bei Patienten mit tiefen Venenthrombosen, künstlichen Herzklappen oder Herzrhythmusstörungen eingesetzt. Auch Antikoagulans, Markumarisierung, Warfarin.
Wissenschaft
Fliegen im Magnetfeld
Wenn sich die Schwärme von Zugvögeln im Herbst auf den Weg zu ihren Winterquartieren machen, nutzen sie zur Orientierung einen inneren Kompass, der als Magnetsinn zu operieren scheint. Die Vögel verfügen über Magnetfeld-Rezeptoren, mit deren Hilfe sie den Neigungswinkel des Erdmagnetfeldes wahrnehmen können. Rotkehlchen haben...
Wissenschaft
Verhängnisvolle Verspätung
Die meisten Tierarten bekommen ihren Nachwuchs dann, wenn das Nahrungsangebot am Aufzuchtort optimal ist. Doch durch die Klimaerwärmung kommen Zugvögel oft zu spät in ihre Brutgebiete zurück. von CHRISTIAN JUNG Der kleine, auffällig weiß und schwarzbraun gezeichnete Trauerschnäpper verbringt die Winterzeit von September bis März...
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