Gesundheit A-Z
Impfung, aktive
künstliche Auslösung einer Immunantwort des Organismus durch Einschleusung abgeschwächter Krankheitserreger oder Erregergifte. Die aktive Impfung erfolgt entweder oral als Schluckimpfung (z. B. gegen Poliomyelitis), subkutan oder intramuskulär mittels Injektion, Impflanzette oder -pistole. Um eine ausreichende Immunität zu erreichen, sind nach der Grundimmunisierung in bestimmten Abständen Auffrischimpfungen notwendig. Eine aktive Impfung ist gegen zahlreiche Infektionskrankheiten möglich, z. B. Pocken, Poliomyelitis, Masern, Mumps, Röteln, Tetanus usw. Der Impfschutz hält manchmal lebenslänglich an, bei anderen ist nach fünf bis zehn Jahren eine Auffrischungsimpfung angebracht, z. B. gegen Tetanus.
Wissenschaft
Bauchfett interagiert mit dem Immunsystem
Bauchfett gilt als unschön und ungesund. Allerdings handelt es sich dabei nicht um ein einheitliches Gewebe, sondern um verschiedene Depots, die sich in ihrer zellulären Zusammensetzung stark unterscheiden, wie eine neue Studie zeigt. Demnach enthält beispielsweise das Fett in der Nähe des Dickdarms eine ungewöhnlich hohe Anzahl...
Wissenschaft
Unterschätzte Intelligenz
Studien zu Oktopussen und Krebsen zeigen: Auch wirbellose Tiere sind schlau – und empfindsam. von BETTINA WURCHE Im schlammigen Meeresboden gräbt ein Oktopus eine Kokosnussschale aus, klemmt sie sich unter die Arme und marschiert davon. Als er eine zweite Schale findet, setzt er sich hinein und zieht die andere als Dach über sich...
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