Gesundheit A-Z
Impfung, aktive
künstliche Auslösung einer Immunantwort des Organismus durch Einschleusung abgeschwächter Krankheitserreger oder Erregergifte. Die aktive Impfung erfolgt entweder oral als Schluckimpfung (z. B. gegen Poliomyelitis), subkutan oder intramuskulär mittels Injektion, Impflanzette oder -pistole. Um eine ausreichende Immunität zu erreichen, sind nach der Grundimmunisierung in bestimmten Abständen Auffrischimpfungen notwendig. Eine aktive Impfung ist gegen zahlreiche Infektionskrankheiten möglich, z. B. Pocken, Poliomyelitis, Masern, Mumps, Röteln, Tetanus usw. Der Impfschutz hält manchmal lebenslänglich an, bei anderen ist nach fünf bis zehn Jahren eine Auffrischungsimpfung angebracht, z. B. gegen Tetanus.
Wissenschaft
Neue Wege ohne Widerstand
Die Supraleiterforschung macht ihre größten Fortschritte abseits der großen Ankündigungen. So ist es erstmals gelungen, eine supraleitende Diode mit umkehrbarem Vorzeichen zu entwickeln, und exotische Supraleiter lassen sich nun Atom für Atom zusammensetzen. von DIRK EIDEMÜLLER Supraleiter gehören zu den faszinierendsten...
Wissenschaft
Wie Walnussbäume ihr Geschlecht wechseln
Um eine Selbstbefruchtung zu vermeiden, haben Walnussbäume einen Trick entwickelt: Innerhalb einer Saison bringen sie zunächst Blüten des einen Geschlechts hervor und danach Blüten des anderen. Welches Geschlecht zuerst kommt, unterscheidet sich von Baum zu Baum. Nun haben Biologen die genetischen Grundlagen für diesen...
