Wahrig Herkunftswörterbuch

irgend

der Ausdruck, der heute fast nur noch in Zusammensetzungen wie irgendwie, irgendwo und irgendwann gebräuchlich ist, geht auf
mhd.
iergen zurück, zusammengerückt aus
ahd.
io wergin „je irgendwo“; dieses aus
ahd.
io „je“ und
germ.
*hwargen „wo auch immer“, auch in
altengl.
hwergen und
altnord.
hvergi „wer auch immer“; die Verneinung
nirgend
ist nach dem gleichen Schema gebildet und geht auf
ahd.
ni io wergin „je nirgendwo“ zurück
Foto eines Säuglings
Wissenschaft

Frühchen: Bessere Hirnentwicklung nach Haut-zu-Haut-Kontakt

Babys brauchen Körperkontakt, um sich gut zu entwickeln. Das gilt insbesondere für Frühchen. Eine Studie deutet nun darauf hin, dass der direkte Haut-zu-Haut-Kontakt mit den Eltern sogar die Gehirnentwicklung der Frühgeborenen positiv beeinflussen könnte. Je länger und öfter ein Frühchen während der ersten Lebenswochen mit Mutter...

Der Flachwasserschwamm Tectitethya crypta ist in der Karibik beheimatet. Seine Abwehrstoffe werden für medizinische Zwecke genutzt.
Wissenschaft

Blaue Wirkstoffe

Die blaue Biotechnologie erforscht aquatische Naturstoffe. Moleküle aus dem Meer oder ihre Kopien bekämpfen unter anderem Viren und Krebs. Sie machen die Haut widerstandsfähiger und bremsen ihre Alterung. Dass im Meer noch viele weitere Wirkstoff-Schätze auf Entdeckung warten, gilt als sicher. Von FRANK FRICK Am Anfang von...