Lexikon
Appelfeld
Aharon, ursprünglich Erwin Appelfeld, israelischer Schriftsteller, * 16. 2. 1932 Jadowa bei Tschernowitz; überlebte als Kind nach sechs Jahren Ghetto und KZ den Krieg versteckt in ukrainischen Wäldern, später als Küchenjunge bei der Roten Armee; kam 1946 nach Palästina, 1975–2001 Professor für Hebräische Literatur in Beer Sheba; setzte sich als einer der ersten Schriftsteller literarisch mit der Shoah auseinander und variiert dieses Thema in allen seiner über dreißig Romane, Essays und Kurzgeschichten; schildert in einer einfachen und zurückhaltenden Sprache die Befindlichkeiten der Juden sowie die Problematik jüdischer Identität vor und besonders nach dem Holocaust; Romane u. a.: „Zeit der Wunder“ 1978, deutsch 1984; „Badenheim 1979, deutsch 1982; „Der eiserne Pfad“ 1992, deutsch 1999; „Bis der Tag anbricht“ 1995, deutsch 2006; „Alles, was ich liebte“ 1999, deutsch 2002; „Elternland“ 2005, deutsch 2007; Autobiografie: „Geschichte eines Lebens 1999, deutsch 2005.
Wissenschaft
Darmflora schützt Bienen vor Diabetes
Honigbienen ernähren sich vom zuckerreichen Nektar von Blütenpflanzen. Im Gegensatz zu Menschen mit einer solchen Diät entwickeln Bienen aber keine diabetesähnlichen Symptome. Warum das so ist, haben Biologen nun herausgefunden. Demnach tragen die Honigbienen bestimmte Mikroben in ihrem Darm, die ihren Stoffwechsel beeinflussen....
Wissenschaft
Wie sich die Pferde über die Welt verbreiteten
Ausgehend von Westasien und dem Orient haben sich domestizierte Pferde in der ganzen Welt verbreitet. Eine Studie kartiert nun, auf welchen Wegen sich aus dem Orient stammende Pferde wie Araber verbreitet haben und welche genetischen Spuren sie in modernen Pferderassen hinterlassen haben. Demnach gelangten diese Pferde zum einen...