Lexikon
Brandopferplatz
prähistorischer Kultplatz der späten Bronzezeit bis späten Latènezeit (13. Jahrhundert v. Chr. bis Christi Geburt) in Mitteleuropa, meist auf markanten Geländepunkten gelegen. Man opferte dort verbrannte Tiere und Feldfrüchte, auch unverbrannte Keramik, Schmuck, Waffen, Werkzeuge. Länger benutzte Brandopferplätze weisen Knochenhaufen bis 24 m Durchmesser auf.
Wissenschaft
Kleine Teilchen mit großer Wirkung
Mit dem Atem gelangt nicht nur lebenswichtiger Sauerstoff in den Körper: Stickstoffdioxid und Feinstaub gefährden Lunge, Herz und Gehirn. von CLAUDIA EBERHARD-METZGER Täglich atmet ein Erwachsener mindestens 10.000 Liter Luft ein und wieder aus, nimmt dabei Sauerstoff auf und gibt Kohlendioxid ab. Nichts im Körper funktioniert...
Wissenschaft
»Eine einzige Studie liefert selten Gewissheit«
Ernährungswissenschaftlerin Viktoria Mathies erklärt, wie Ernährungsstudien aufgebaut sind und welche Informationen sich aus ihnen gewinnen lassen. Das Gespräch führte CAROLIN SAGE Frau Mathies, welche Arten von Ernährungsstudien gibt es? Zum einen gibt es Beobachtungsstudien. Zu ihnen gehören Kohortenstudien, die in der Regel...