Lexikon

Eierstock

Ovar(ium)
das Bildungsgewebe der Eier bei weiblichen Tieren. Beim Menschen ist der Eierstock ein paariges, pflaumengroßes Organ, das beiderseits der Beckenwand in einer Bauchfellfalte aufgehängt ist. Beim Heranreifen der Eizellen bildet sich um diese ein Bläschen (Graaf’scher Follikel), in dem das Hormon Östrogen entsteht. Der Follikel platzt (Eisprung, Ovulation) im Allgemeinen zwischen zwei Regelblutungen (etwa 12–16 Tage vor Beginn der nächsten) und stößt das Ei aus, das dann durch die Bauchhöhle in den Eileiter und in die Gebärmutter gelangt. Aus den Follikelresten bildet sich der Gelbkörper (Corpus luteum), dieser gibt das Gelbkörperhormon ab, das die Gebärmutterschleimhaut zur Eiaufnahme vorbereitet. Bei eingetretener Befruchtung des Eies fördert es die Schwangerschaftsentwicklung. Wird das Ei nicht befruchtet, kommt es zur Menstruation (Regel), und eine neue Eizelle reift im Eierstock heran, wird ausgestoßen usw. Geschlechtsorgane.
Beckenorgane: Frau
Beckenrogane der Frau
Der Schnitt durch den Beckenraum zeigt die weiblichen Geschlechtsorgane.
Symbolbild: Nahaufnahme einer menschlichen Nase
Wissenschaft

Wann empfinden wir Gerüche als Gestank?

Fisch, faule Eier, Mundgeruch, Schweiß, Desinfektionsmittel, ätherische Öle – die Liste der ekligen und unangenehmen Gerüche ist lang und zugleich höchst individuell. Aber wie genau fällen wir unser Urteil darüber, ob wir einen Geruch als angenehm oder stinkend empfinden? Wie unser Gehirn zwischen Duft und Gestank entscheidet,...

Supraleiter, Chrom
Wissenschaft

Neue Wege ohne Widerstand

Die Supraleiterforschung macht ihre größten Fortschritte abseits der großen Ankündigungen. So ist es erstmals gelungen, eine supraleitende Diode mit umkehrbarem Vorzeichen zu entwickeln, und exotische Supraleiter lassen sich nun Atom für Atom zusammensetzen. von DIRK EIDEMÜLLER Supraleiter gehören zu den faszinierendsten...

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