Lexikon

französische Sprache

Europa: Völker und Sprachen
Europa: Völker und Sprachen
eine romanische Sprache des westromanischen Zweigs; rund 131 Millionen Sprecher (ca. 76 Millionen Primärsprachler und 55 Millionen Zweitsprachler). Über Jahrhunderte Sprache des europäischen Hochadels und bis heute eine der wichtigsten Kultursprachen der Erde; französische Lehnwörter sind in besonders vielen Sprachen verbreitet; außerdem eine der wichtigsten Kolonialsprachen. Sie entwickelte sich aus der lateinischen Volkssprache im Raum des ursprünglich keltischen Galliens; sie gliedert sich in zwei Mundartgruppen, das Nordfranzösische (im Norden) und das Provençalische (im Süden).
Seit dem 13. Jahrhundert wurde die nordfranzösische Mundart der Île-de-France vorbildlich für den Sprachgebrauch des ganzen Gebiets; aus ihr entwickelte sich die moderne französische Schriftsprache. Man unterscheidet die Zeit der mundartlichen Entwicklung (Altfranzösisch, bis 14. Jahrhundert), die Zeit der Entstehung der französischen Schriftsprache (Mittelfranzösisch, 15./16. Jahrhundert) und die Zeit der schriftsprachlichen Einheit (Neufranzösisch, seit 1600).
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