Lexikon

romnische Sprachen

Bezeichnung für die europäischen Sprachen, die aus dem Vulgärlatein entstanden sind, wobei das Lateinische selbst zu den italischen Sprachen gezählt wird; sie bilden somit einen Zweig der indoeuropäischen Sprachfamilie; aufgrund ihres Verwandtschaftsgrads in drei Gruppen unterteilt: 1. Westromanisch: Galloromanisch (Französisch, Gascognisch, Okzitanisch), Iberoromanisch (Spanisch, Katalanisch, Portugiesisch, Galicisch), Rätoromanisch (Bündnerromanisch, Ladinisch, Friaulisch); 2. Ostromanisch: Italoromanisch (Italienisch, italienische Dialekte inklusive Korsisch), Balkanromanisch (Rumänisch, Dalmatinisch [ausgestorben], rumänische Dialekte inklusive Moldauisch); die Grenze zwischen West- und Ostromanisch verläuft etwa auf der Linie La Spèzia-Rimini; 3. Sardisch; dazu kommen romanische Mischsprachen wie das Kreolische (Französisch-Kreolisch auf Haiti, Portugiesisch-Kreolisch auf den Kapverdischen Inseln).
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Zurück zum Mond

Am 20. Juli 1969 landeten die ersten Menschen auf dem Mond, die letzten verließen ihn am 14. Dezember 1972. Seit mehr als 50 Jahren waren nur noch Roboter dort oben. Einer der Hauptgründe dafür ist sicherlich, dass die bemannten Mondmissionen extrem teuer waren: Mehr als 25 Milliarden US-Dollar kostete das Apollo-Programm....

Schwarze Löcher, Universum
Wissenschaft

Das Matrjoschka-Multiversum

Besteht der Kosmos aus zahllosen Universen – in Schwarzen Löchern ineinander geschachtelt wie bei russischen Puppen? von RÜDIGER VAAS Dass unser Universum in etwas Umfassenderes eingebettet sein könnte, ist ein alter Gedanke. Der französische Mathematiker und Philosoph Blaise Pascal hat beispielsweise schon vor 1662 überlegt, ob...

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