Lexikon

romnische Sprachen

Bezeichnung für die europäischen Sprachen, die aus dem Vulgärlatein entstanden sind, wobei das Lateinische selbst zu den italischen Sprachen gezählt wird; sie bilden somit einen Zweig der indoeuropäischen Sprachfamilie; aufgrund ihres Verwandtschaftsgrads in drei Gruppen unterteilt: 1. Westromanisch: Galloromanisch (Französisch, Gascognisch, Okzitanisch), Iberoromanisch (Spanisch, Katalanisch, Portugiesisch, Galicisch), Rätoromanisch (Bündnerromanisch, Ladinisch, Friaulisch); 2. Ostromanisch: Italoromanisch (Italienisch, italienische Dialekte inklusive Korsisch), Balkanromanisch (Rumänisch, Dalmatinisch [ausgestorben], rumänische Dialekte inklusive Moldauisch); die Grenze zwischen West- und Ostromanisch verläuft etwa auf der Linie La Spèzia-Rimini; 3. Sardisch; dazu kommen romanische Mischsprachen wie das Kreolische (Französisch-Kreolisch auf Haiti, Portugiesisch-Kreolisch auf den Kapverdischen Inseln).
Illustration einer Mikroskopieaufnahme von stäbchenförmigen Bakterien oder Archaeen
Wissenschaft

Wie Archaebakterien Energie aus Wasserstoff gewinnen

Wissenschaftler haben ein grundlegendes Rätsel der Biologie gelüftet: Wie der Stoffwechsel der Archaeen funktioniert. Demnach gewinnen diese urtümlichen Mikroorganismen Energie mithilfe von speziellen Enzymen, die Wasserstoff umwandeln und herstellen. Diese Strategie hat den Einzellern über Milliarden Jahre hinweg das Überleben...

Abwasser, Energie
Wissenschaft

Wärme aus Wasser

Mit Techniken, die Energie aus Flüssen, Seen oder dem Abwasser-Kanalnetz schöpfen, lassen sich Wohnhäuser und Gewerbebetriebe beheizen. Das Potenzial ist enorm. von HARTMUT NETZ Wenn bislang von der Energiewende die Rede war, ging es fast immer um elektrischen Strom. Wärmeenergie war dagegen nur selten Thema. Das zeugt von einer...

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