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29. November 1920
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In Prag wird ein tschechisch-polnisches
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In Prag wird ein tschechisch-polnisches Abkommen über das oberschlesische Teschen unterzeichnet. Die Vereinbarung betrifft u. a. Fragen der Staatsbürgerschaft, des Minderheitenschutzes sowie Schul- und Sprachprobleme. Zugleich wird die Einsetzung einer gemischten Kommission zur Klärung noch strittiger Fragen beschlossen. Das ehemalige Teilherzogtum der Piasten war auf der Pariser Friedenskonferenz 1919 u. a. wegen seines Reichtums an Kohle und Schwerindustrie zwischen Polen und der Tschechoslowakei umstritten (sog. Teschener Frage). Am 28. Juli hatte die Pariser Botschafterkonferenz Teschen ohne Befragen der Bevölkerung geteilt.
Wissenschaft
Gegen die Einbahnstraße
Keine Stadt ohne Sackgassen und Einbahnstraßen. Auch von der Evolution dachte man lange, dass sie viele Organismenlinien in Sackgassen und Einbahnstraßen geschickt habe. Tatsächlich scheint das jedoch viel weniger oft der Fall gewesen zu sein, als bislang vermutet. Über die „evolutionären Sackgassen“ des belgischen Paläontologen...
Wissenschaft
Winzigstes sichtbar gemacht
Neuartige Mikroskope erreichen fast atomare Auflösung. Das hilft etwa bei der Entwicklung von besseren Medikamenten. von REINHARD BREUER Wer Kleines und Kleinstes erkennen will, braucht Hilfe – ob Lesebrille, Fernglas oder Lupe. In der Wissenschaft sind seit mehr als 400 Jahren Lichtmikroskope in Gebrauch, und ihre...