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Wie wurde Tibet endgültig buddhistisch?
Um das Jahr 1050 kam auf Initiative bekehrter westtibetischer Herrscher die zweite Mission in Schwung: Der ostindische Mönchsgelehrte Atisha wurde nach Tibet eingeladen. Im Lauf des 11. Jahrhunderts entstanden zwei der Hauptorden Tibets, die Kagyüpa und die Sakyapa. Nach 300 Jahren intensiver Übersetzertätigkeit aus dem Sanskrit hatte sich der tibetische Kanon der heiligen Texte, Kangyur, konstituiert. Er wurde 1410 in Peking gedruckt. In dieser Zeit bildete sich die besondere Stellung religiöser Meister, der so genannten Lamas, im tibetischen Buddhismus heraus. Auf ihr beruht die im Westen geprägte Bezeichnung »Lamaismus«. Diese Meister übertrugen die verschiedenen Lehr- und Ritualtraditionen auf ihre Schüler.
Der letzte der vier Hauptorden, die Gelugpa oder Gelbmützen, und die großen Staatsklöster Drepung, Sera und Ganden im Umkreis von Lhasa, gehen auf den Reformator der Kloster- und Mönchsdisziplin Tsongkhapa (1357–1419) zurück.
Weidevieh: Weniger Methan-Ausstoß durch Algen im Futter
Bei ihrer Verdauung produzieren Rinder große Mengen des Treibhausgases Methan. Senken lässt sich dieser Ausstoß jedoch, wenn die Kühe als Futterzusatz Algen erhalten. Während der Ansatz bereits für im Stall gehaltene Tiere erprobt wurde, galt er für Weidevieh bislang als unrealistisch. Eine Studie zeigt nun, dass auch Mastrinder...
Im Wald, da sind die Räuber
Wolf, Braunbär, Luchs – die großen Landraubtiere sind zurück in Deutschland. Und mit ihnen kam der Goldschakal, der sich ebenfalls anschickt zu bleiben. von Christian Jung Nachdem sie vielerorts schon fast oder ganz ausgerottet waren, haben Europas große Raubtiere den Kontinent neu erobert. Das belegen Studien von Forschern um...