Lexikon
Kreọlsprachen
in den ehemaligen Kolonialgebieten europäischer Staaten entstandene Sprache aus einer nichteuropäischen und einer europäischen Sprache (meist Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Niederländisch). Die Kreolsprachen sind in ihrer syntaktischen und morphologischen Struktur vereinfachte Sprachen, haben jedoch eine eigene Grammatik und einen eigenen Wortschatz herausgebildet und werden schon von Kindern als Muttersprache erlernt. Viele Kreolsprachen haben eine Literatursprache ausgebildet oder wurden zur Amtssprache (z. B. auf Haiti, den Seychellen oder Papua-Neuguinea); sie dürfen daher nicht als geringwertige Ableger der ehemaligen Kolonisationssprache gewertet werden.
Wissenschaft
Junge Generation am stärksten von Klimaextremen betroffen
Der Klimawandel betrifft jüngere Generationen stärker als ältere. Eine Studie hat nun quantifiziert, wie wahrscheinlich jeder Geburtsjahrgang zwischen 1960 und 2020 in seinem Leben extreme Wetterereignisse erlebt, zu denen es ohne den menschengemachten Klimawandel nicht gekommen wäre. Bei einer Erderwärmung um 2,7 Grad Celsius...
Wissenschaft
Hurrikans treten im Nordatlantik immer öfter in Gruppen auf
Tropische Wirbelstürme wie Taifune oder Hurrikans können in Gruppen vorkommen und dann kurz nacheinander auf dieselbe Küstenregion treffen. Das macht sie besonders zerstörerisch und gefährlich. Im Nordatlantik sind solche Cluster in den letzten Jahrzehnten häufiger geworden, im Nordwestpazifik hingegen seltener, zeigt eine neue...