Lexikon

Krelsprachen

in den ehemaligen Kolonialgebieten europäischer Staaten entstandene Sprache aus einer nichteuropäischen und einer europäischen Sprache (meist Französisch, Spanisch, Portugiesisch, Englisch, Niederländisch). Die Kreolsprachen sind in ihrer syntaktischen und morphologischen Struktur vereinfachte Sprachen, haben jedoch eine eigene Grammatik und einen eigenen Wortschatz herausgebildet und werden schon von Kindern als Muttersprache erlernt. Viele Kreolsprachen haben eine Literatursprache ausgebildet oder wurden zur Amtssprache (z. B. auf Haiti, den Seychellen oder Papua-Neuguinea); sie dürfen daher nicht als geringwertige Ableger der ehemaligen Kolonisationssprache gewertet werden.
Pandemie, Emanuel Wyler
Wissenschaft

Besser vorbereitet

Die Gefahr einer nächsten Pandemie ist stets präsent. Was Wissenschaftler tun, damit gefährliche Erreger frühzeitig erkannt werden. von RAINER KURLEMANN Einmal in der Woche bringt die Paketpost gekühlte Gefäße mit einer trüben Brühe in das Labor von Emanuel Wyler. Der Wissenschaftler am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin...

Wissenschaft

»Das Erkennen von Unfällen und Baustellen ist noch nicht ausgereift«

Die Entwicklung des autonomen Fahrens war lange Zeit ein Top-Thema der Automobilentwicklung. Doch inzwischen ist es deutlich leiser darum geworden. Ferdinand Dudenhöffer erläutert den Stand der Technik und die Hürden, die auf dem Weg hin zu einem fahrerlosen Verkehr noch zu nehmen sind. Das Gespräch führte Heike Stüvel Das...

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