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Das Gelbe vom Ei?

Hühnereier sind viel gesünder als ihr Ruf

Der Osterhase bringt sie, sonntags stehen sie auf deutschen Frühstückstischen und in vielen Kulturen gelten sie als Symbol des Lebens: Hühnereier. Doch wie (un)gesund sind Eier tatsächlich und gleicht ein Ei wirklich dem anderen?

Das Ei – oft als Cholesterinbombe verrufen – steht gerade jetzt zu Ostern ganz oben auf unserem Speiseplan. Doch ist der Verzehr von Hühnereiern wirklich so ungesund? Lange Zeit wurde gewarnt, der regelmäßige Ei-Konsum hebe den Cholesterinspiegel. Richtig ist: Eier enthalten zwar Cholesterin, aber das allein muss nicht schädlich sein. Cholesterin ist ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Zellmembran und für die Kommunikation zwischen den Zellen notwendig. Der menschliche Köper kann Cholesterin selbst produzieren. Nimmt man durch die Nahrung zusätzliches Cholesterin auf, so erkennt das der gesunde Körper und reguliert seine Cholesterinproduktion dementsprechend. Also ist der Verzehr von Eiern keineswegs schädigend – für einen gesunden Organismus.

 

Cholesterin – von gut und böse

Um Cholesterin im Körper zu transportieren, muss es sich an bestimmte Substanzen binden. So kann das sonst wasserunlösliche Cholesterin über das Blut an andere Stellen im Körper gelangen. Diese „Vehikel“-Substanzen werden ihrerseits nach ihrer Dichte unterschieden und finden sich in den uns immer wieder begegnenden Begriffen wie LDL- oder HDL-Cholesterin, wieder. Nachdem das Cholesterin vom Darm in die Leber gelangt ist, wird es von dort aus als „LDL-Cholesterin“ zu den Stellen transportiert, an denen es benötigt wird. In dieser Form gilt es oft als das „böse“ Cholesterin, da  es möglicherweise an der Entstehung von Arteriosklerose beteiligt ist. Das so genannte „gute“ Cholesterin hingegen heißt „HDL-Cholesterin“ – es nimmt den umgekehrten Weg. So wird das überschüssige Cholesterin zurück zur Leber transportiert, von wo es dann ausgeschieden werden kann.

Der Eidotter enthält auch Lecithin, ebenfalls ein Bestandteil von Zellmembranen. Lecithin unterstützt das Vermischen von Fetten und Wasser und somit die Fettverdauung im Körper. Am Fettabtransport aus der Leber ist Lecithin maßgeblich beteiligt und beugt somit einer Fettleber vor.

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Susanne Walter
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