Wahrig Herkunftswörterbuch

Choleriker
Im Griechischen heißt das Adjektiv cholerikos „gallig“, abgeleitet von griech. chole „Galle“. Die Bezeichnung Choleriker für eine aufbrausende Person hat mit der von der Antike bis ins Mittelalter verbreiteten Säftelehre zu tun, die dem Menschen bestimmte Temperamente zuschreibt, je nachdem, welcher der vier Körpersäfte in ihm vorherrscht. Den Jähzorn des Cholerikers bewirkt der Lehre zufolge die Dominanz der gelben Galle (chole). Die schwarze Galle ist es, die dem Melancholiker seine Schwermut gibt (aus melas „schwarz“ und chole „Galle“). Der dritte der vier Körpersäfte, das Phlegma „zäher Schleim“, bestimmt den Phlegmatiker, den nichts aus der Ruhe bringt. Der Sanguiniker (von lat. sanguis „Blut“) schließlich ist jemand, den der rascher fließende Saft leichter ansprechbar, aber auch oberflächlicher macht.
Quantenkryptographie, Datenschutz, Laserlicht
Wissenschaft

Datenschutz mit Quantenschlüssel

Quantenkryptographie soll die Sicherheit sensibler Daten gewährleisten. Nachdem China vorgelegt hat, treiben nun Deutschland und die Europäische Union die Entwicklung der Quantentelekommunikation voran. von DIRK EIDEMÜLLER Immer öfter finden schwere Hackerangriffe statt. Behörden, Unternehmen, Krankenhäuser und große...

Spinnenseide-Faden
Wissenschaft

Warum werden Spinnenfäden durch Dehnung stärker?

Wenn Spinnen ihre Netze spinnen, ziehen sie mit ihren Hinterbeinen Seidenfäden aus ihren Spinndüsen. Dieses Ziehen ist löst nicht nur die Seide, sondern stärkt auch die Seidenfasern und führt so zu einem stabileren Netz. Nun haben Forschende herausgefunden, weshalb dieser Dehnungsprozess von so großer Bedeutung ist: Durch das...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon