Lexikon

Heuschrecken

Saltatoria
Heuschrecke
Heuschrecke
Ordnung der Insekten aus der Überordnung der Geradflügler; meist mittelgroße Tiere mit vier (nur selten fehlenden) Flügeln und unvollkommener Verwandlung; die Hinterbeine stets mit verdickten Schenkeln, als Sprungbeine entwickelt. Fast alle Arten haben Gehör- (Tympanal-) Organe an den Schienen der Vorderbeine oder am Hinterleib und erzeugen mit Schrillleisten an den Beinen oder Flügeln Töne, die der sexuellen Anlockung dienen. Hierbei „sprechen“ die Tiere der gleichen Art in verschiedenen geographischen Gebieten verschiedene „Dialekte“. Zu den Heuschrecken gehören u. a. die Familien Feldheuschrecken, Dornschrecken, Laubheuschrecken und Grillen; insgesamt gibt es über 10 000 Arten, davon schätzungsweise 80 in Deutschland.
Noch kein lebensfreundlicher Ort: Die junge Erde war einem enormen Bombardement aus dem All ausgesetzt. Kometen- und Planetoiden-Einschläge lieferten wertvolle Rohstoffe – darunter organische Moleküle und Wasser, die Grundlagen für die spätere Entstehung des Lebens.
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Proben des Planetoiden Bennu enthalten uralte Moleküle, die in Proteinen und im Erbgut vorkommen. Hat kosmische Starthilfe dem irdischen Leben auf die Sprünge geholfen? von THORSTEN DAMBECK Manchmal kommt es darauf an, schneller zu sein – dies war wohl das Kalkül der NASA, als es um 101955 Bennu ging. Bevor dieser Planetoid...

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