Lexikon
Regenpfeifer
CharadriidaeFamilie lerchen- bis taubengroßer, z. T. auffällig gezeichneter Watvögel mit 4 Unterfamilien: Echte Regenpfeifer, Kiebitze und Steinwälzer und Schnepfen. Regenpfeifer haben einen kräftigen, untersetzten Körper. Die großen Augen liegen seitlich am dicklichen Kopf (großes Gesichtsfeld). Regenpfeifer bewohnen weltweit in 66 Arten offene Landschaften wie Meeresküsten, Feuchtwiesen, Sümpfe, Moore, Äcker und Ödlandflächen, im Flachland wie im Gebirge. Sie sind die Basisgruppe aller Watvögel (Regenpfeiferartigen). Als gute Läufer und geschickte Flieger ernähren sie sich von Kleintieren, nehmen aber auch pflanzliche Stoffe auf. Die meisten Arten machen auf dem Zug in die Winterquartiere Wanderungen über Tausende von Kilometern. Einheimisch sind u. a.: Nordischer Goldregenpfeifer, Pluvialis apricaria (selten); Flussregenpfeifer, Charadrius dubius, an sandigen Ufern; Sandregenpfeifer, Charadrius hiaticula; Seeregenpfeifer, Charadrius alexandrinus, an den Küsten; Mornellregenpfeifer, Eudromias morinellus, selten auf Alpenmatten; als Wintergast kommt der Kiebitzregenpfeifer, Pluvialis squatarola, an Europas Küsten. Kiebitz, Steinwälzer.
Wissenschaft
Solarzelle statt Ladesäule
Die Photovoltaik wird mobil. Im Sommer kommt das erste Fahrzeug auf den Markt, das komplett mit Solarenergie betrieben werden kann. von RAINER KURLEMANN Das Versprechen klingt nach einer Revolution am Automarkt: Der niederländische Autobauer Lightyear will Elektroautos unabhängig von Ladestationen und Steckdosen machen. Dazu hat...
Wissenschaft
The winner takes it all
Völlig überraschend gewann 2001 der Kroate Goran Ivanisevic das bedeutendste Tennisturnier der Welt: die Wimbledon Championships in London. Eigentlich galt Ivanisevic damals als abgeschrieben. Zwar hatte er in den Jahren 1992, 1994 und 1998 dreimal das Wimbledon-Finale erreicht, konnte danach aber kaum noch nennenswerte Erfolge...