Lexikon
Regenpfeifer
CharadriidaeFamilie lerchen- bis taubengroßer, z. T. auffällig gezeichneter Watvögel mit 4 Unterfamilien: Echte Regenpfeifer, Kiebitze und Steinwälzer und Schnepfen. Regenpfeifer haben einen kräftigen, untersetzten Körper. Die großen Augen liegen seitlich am dicklichen Kopf (großes Gesichtsfeld). Regenpfeifer bewohnen weltweit in 66 Arten offene Landschaften wie Meeresküsten, Feuchtwiesen, Sümpfe, Moore, Äcker und Ödlandflächen, im Flachland wie im Gebirge. Sie sind die Basisgruppe aller Watvögel (Regenpfeiferartigen). Als gute Läufer und geschickte Flieger ernähren sie sich von Kleintieren, nehmen aber auch pflanzliche Stoffe auf. Die meisten Arten machen auf dem Zug in die Winterquartiere Wanderungen über Tausende von Kilometern. Einheimisch sind u. a.: Nordischer Goldregenpfeifer, Pluvialis apricaria (selten); Flussregenpfeifer, Charadrius dubius, an sandigen Ufern; Sandregenpfeifer, Charadrius hiaticula; Seeregenpfeifer, Charadrius alexandrinus, an den Küsten; Mornellregenpfeifer, Eudromias morinellus, selten auf Alpenmatten; als Wintergast kommt der Kiebitzregenpfeifer, Pluvialis squatarola, an Europas Küsten. Kiebitz, Steinwälzer.
Wissenschaft
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Wissenschaft
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Flüsse sind ein wichtiges Element im globalen Kohlenstoffkreislauf. Auf ihrem Weg durch die Landschaft nehmen sie Kohlenstoff aus dem Boden auf und setzen ihn als Kohlendioxid und Methan in die Atmosphäre frei. Eine Studie zeigt nun, dass dieser Kohlenstoff zu großen Teilen seit Tausenden Jahren in der Erde gespeichert war – und...
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