Lexikon

Vierte-Mai-Bewegung

chinesisch wu-si yundong
eine Bewegung zur kulturellen und nationalen Erneuerung Chinas in den Jahren 1919–1921, die sich vor allem gegen die konfuzianische Traditionen wandte und die Übernahme westlicher Ideen und westlicher Demokratie propagierte. Ausgangspunkt war eine Studentendemonstration in Peking am 4. 5. 1919 gegen den Versailler Vertrag, der die ehemaligen deutsche Rechte und Territorien in China auf Japan übertrug. Viele Anhänger der Bewegung wandten sich später dem Marxismus zu.
Gashülle, Jupiter
Wissenschaft

Schwingender Riese

Die Messungen der Raumsonde Juno erlauben es, in den dunklen Abgrund von Jupiters mächtiger Gashülle zu spähen. Sichtbar wird eine turbulente Welt in ständiger Bewegung. von THORSTEN DAMBECK Jupiter sei noch jung. Seit seiner Geburt habe der Riesenplanet nur wenig Zeit gehabt sich abzukühlen. Die innere Hitze dränge deshalb...

Diamante, Vulkanausbruch
Wissenschaft

Vulkane spucken Diamanten

Vor Äonen förderten sogenannte Kimberlite Diamanten aus den Tiefen der Erde. Diese explosive Spielart des Vulkanismus wurde durch das Zerbrechen tektonischer Platten befeuert. von THORSTEN DAMBECK Diamanten sind nicht nur als Schmuck beliebt, sondern verleihen auch Sinnsprüchen ihren Glanz: „Tugend und Laster sind verwand wie...