Lexikon
Vitamịn-B2-Komplex
[lateinisch]
ein Vitaminkomplex, der Riboflavin (B2), Folsäure, Nicotinsäure (Niacin) und Pantothensäure umfasst. Alle vier Bestandteile übernehmen als Coenzyme wichtige Funktionen im Protein- und Energiestoffwechsel. Außerdem spielen sie eine Rolle im Nervensystem. Riboflavin kommt vor allem in Milch und Eiern vor, Folsäure in geringen Mengen in frischem Gemüse und in Leber, Nicotinsäure in Fleisch, Hefeprodukten, Obst und Gemüse und Pantothensäure in sehr vielen pflanzlichen und tierischen Nahrungsbestandteilen. Der menschliche Körper kann die Vitamine aus tierischen Produkten besser resorbieren als aus Pflanzen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt für Erwachsene pro Tag 1,2–1,5 mg Riboflavin, 400 µg Folsäure (für Schwangere und Stillende 600 µg), 13–17 mg Nicotinsäure und 6 mg Pantothensäure. Während ein Mangel an Riboflavin, Nicotinsäure (Pellagra) und Pantothensäure nur selten auftritt, ist der Folsäuremangel in den westlichen Industrieländern die häufigste Avitaminose. Dabei kann es zu einer Folsäuremangelanämie (megaloblastischen Anämie) kommen. Da ein Folsäuremangel in den ersten Wochen der Embryonalentwicklung die Entstehung von Neuralrohrdefekten (z. B. Spina bifida) begünstigt, wird Frauen, die schwanger werden könnten, die regelmäßige Aufnahme von 400 µg Folsäure empfohlen. Vitamine.
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