Lexikon

Weinsäure

Dihydroxybernsteinsäure
in 4 isomeren Formen bekannte Dihydroxycarbonsäure; Formel: HOOCCHOHCHOHCOOH; große, farblose Kristalle. Die d-(Rechts-)Weinsäure (Weinsäure im engeren Sinne), auch Weinsteinsäure genannt, kommt in vielen Früchten (z. B. Weintrauben) frei und in Form ihrer Salze (Tartrate) vor; sie ist ebenso optisch aktiv (optische Aktivität) wie die in der Natur nicht vorkommende l-(Links-)Weinsäure. Das optisch inaktive Racemat, die dl-Weinsäure, heißt Traubensäure, ist auch nur künstlich herzustellen. Ebenfalls ist die optisch inaktive Mesoweinsäure kein Naturprodukt. Die d-Weinsäure dient als Ätz- und Beizmittel für Textildruckerei und -färberei sowie zur Herstellung von Brausepulvern. Brechweinstein, Seignettesalz, Weinstein.
Illustration eines Wasserhahns mit Wasserstrahl, im Hintergrund blaue Wasserfarben und Spritzer.
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