Lexikon
Weinsäure
Dihydroxybernsteinsäurein 4 isomeren Formen bekannte Dihydroxycarbonsäure; Formel: HOOC–CHOH–CHOH–COOH; große, farblose Kristalle. Die d-(Rechts-)Weinsäure (Weinsäure im engeren Sinne), auch Weinsteinsäure genannt, kommt in vielen Früchten (z. B. Weintrauben) frei und in Form ihrer Salze (Tartrate) vor; sie ist ebenso optisch aktiv (optische Aktivität) wie die in der Natur nicht vorkommende l-(Links-)Weinsäure. Das optisch inaktive Racemat, die dl-Weinsäure, heißt Traubensäure, ist auch nur künstlich herzustellen. Ebenfalls ist die optisch inaktive Mesoweinsäure kein Naturprodukt. Die d-Weinsäure dient als Ätz- und Beizmittel für Textildruckerei und -färberei sowie zur Herstellung von Brausepulvern. Brechweinstein, Seignettesalz, Weinstein.
Wissenschaft
Auf der Stresswelle
Was mit wenigen Hormonmolekülen im Hypothalamus beginnt, vervielfacht sich zu einer Cortisol-Flut, die unseren Körper überschwemmt. von SIGRID MÄRZ Mit gerade einmal vier Gramm ist der Hypothalamus ein Leichtgewicht, vor allem im Vergleich zum Gehirn insgesamt, das es auf etwa 1,4 Kilogramm bringt. Und dennoch enthält dieser...
Wissenschaft
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