Lexikon
Weinsäure
Dihydroxybernsteinsäurein 4 isomeren Formen bekannte Dihydroxycarbonsäure; Formel: HOOC–CHOH–CHOH–COOH; große, farblose Kristalle. Die d-(Rechts-)Weinsäure (Weinsäure im engeren Sinne), auch Weinsteinsäure genannt, kommt in vielen Früchten (z. B. Weintrauben) frei und in Form ihrer Salze (Tartrate) vor; sie ist ebenso optisch aktiv (optische Aktivität) wie die in der Natur nicht vorkommende l-(Links-)Weinsäure. Das optisch inaktive Racemat, die dl-Weinsäure, heißt Traubensäure, ist auch nur künstlich herzustellen. Ebenfalls ist die optisch inaktive Mesoweinsäure kein Naturprodukt. Die d-Weinsäure dient als Ätz- und Beizmittel für Textildruckerei und -färberei sowie zur Herstellung von Brausepulvern. Brechweinstein, Seignettesalz, Weinstein.
Wissenschaft
Das vernetzte Gehirn
Wie Nervenzellen verschaltet sind, bestimmt darüber, wie wir wahrnehmen und denken. von SUSANNE DONNER Wieso weiß ich, wer ich bin? Auch renommierte Neurowissenschaftler müssen bei der Beantwortung dieser einfachen Frage bisher in Teilen immer noch passen. Sie gehen zwar davon aus, dass die Information darüber, wie man heißt, in...
Wissenschaft
Einblicke in die Evolutionsgeschichte der Weintrauben
In Kolumbien haben Forschende die ältesten Traubenkerne der westlichen Hemisphäre entdeckt. Die 60 Millionen Jahre alten Fossilien belegen, dass sich die Weinrebengewächse, die ursprünglich wahrscheinlich aus Asien stammen, innerhalb weniger Millionen Jahre auf der Welt verbreitet haben. Weitere Funde fossiler Traubenkerne aus...
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