Lexikon
ọptische Aktivitạ̈t
die Eigenschaft chemischer Verbindungen, im festen Zustand oder in Lösung die Ebene des polarisierten Lichts um einen für die betreffende Verbindung charakteristischen Betrag zu drehen (Drehwert). Der größte Teil der optisch aktiven Verbindungen hat ein oder mehrere asymmetrische Kohlenstoffatome. Optisch aktive Verbindungen existieren in je zwei Isomeren oder Antipoden (optische Isomere, Enantiostereo-Isomere, Spiegelbildisomere), von denen die eine Verbindung die Ebene des polarisierten Lichts nach rechts (durch + oder d gekennzeichnet), die andere nach links (durch – oder l gekennzeichnet) dreht. Optische Isomere verhalten sich in ihren Formeln und in ihren Kristallen wie Bild und Spiegelbild. Die optische Aktivität wird im Polarimeter gemessen.
Wissenschaft
Wann empfinden wir Gerüche als Gestank?
Fisch, faule Eier, Mundgeruch, Schweiß, Desinfektionsmittel, ätherische Öle – die Liste der ekligen und unangenehmen Gerüche ist lang und zugleich höchst individuell. Aber wie genau fällen wir unser Urteil darüber, ob wir einen Geruch als angenehm oder stinkend empfinden? Wie unser Gehirn zwischen Duft und Gestank entscheidet,...
Wissenschaft
Erde zu Erde
Mikroorganismen zersetzen Tote in einem Hightech-Sarg in 40 Tagen zu Erde. Die Idee kommt aus den USA – nun gibt es die neue Bestattungsmethode auch hierzulande. von SALOME BERBLINGER und DESIRÉE KARGE Es handelt sich um kompostiertes Schwein. Doch die Erde riecht nach Blumenerde, wie man sie in einen Balkonkübel füllen würde....