Lexikon

ptische Aktivitạ̈t

die Eigenschaft chemischer Verbindungen, im festen Zustand oder in Lösung die Ebene des polarisierten Lichts um einen für die betreffende Verbindung charakteristischen Betrag zu drehen (Drehwert). Der größte Teil der optisch aktiven Verbindungen hat ein oder mehrere asymmetrische Kohlenstoffatome. Optisch aktive Verbindungen existieren in je zwei Isomeren oder Antipoden (optische Isomere, Enantiostereo-Isomere, Spiegelbildisomere), von denen die eine Verbindung die Ebene des polarisierten Lichts nach rechts (durch + oder d gekennzeichnet), die andere nach links (durch oder l gekennzeichnet) dreht. Optische Isomere verhalten sich in ihren Formeln und in ihren Kristallen wie Bild und Spiegelbild. Die optische Aktivität wird im Polarimeter gemessen.
This_artist’s_impression_of_the_material_around_a_recently_exploded_star,_known_as_Supernova_1987A_(or_SN_1987A),_is_based_on_observations_which_have_for_the_first_time_revealed_a_three_dimensional_view_of_the_distribution_of_the_expelled_material._The_ob
Wissenschaft

Der jüngste Neutronenstern

Astronomen haben in der Großen Magellan’schen Wolke das bizarre Relikt der berühmten Supernova von 1987 gesichtet. Der entstandene Neutronenstern heizt den Staub, der ihn einhüllt, gewaltig auf. von THORSTEN DAMBECK Lange mussten die Astronomen auf diese Sternexplosion warten – etwas Ähnliches war zuletzt zu Beginn des 17....

Geistesblitz
Wissenschaft

Wie sich Heureka-Momente ankündigen

Entscheidende Ideen für die Lösung komplexer Probleme stellen sich mitunter in Form von Geistesblitzen ein. Doch kommen solche Aha-Momente tatsächlich wie aus dem Nichts? Videoaufzeichnungen von sechs Mathematikern, die an der Tafel an herausfordernden mathematischen Problemen knobeln, zeigen, dass sich ihr Verhalten bereits in...

Weitere Artikel aus dem Wahrig Herkunftswörterbuch

Weitere Artikel aus dem Vornamenlexikon