Gesundheit A-Z
Schlaf
regelmäßig, vor allem nachts wiederkehrender Erholungsvorgang des gesamten Organismus, der mit einer Herabsetzung der körperlichen Aktivität einhergeht. Der Kontakt mit der Umwelt ist weitgehend aufgehoben, ein entsprechend starker, äußerer Reiz kann den Schlaf jedoch jederzeit unterbrechen. Der Schlafrhythmus wird durch die Ausschüttung von Hormonen gesteuert. Verschiedene Schlafstadien, die sich durch das Auftreten von typischen Wellenmustern im Elektroenzephalogramm unterscheiden lassen, werden etwa vier- bis fünfmal pro Nacht durchlaufen, dabei treten beim Erwachsenen etwa drei bis sechs Traumphasen auf. Der Schlafbedarf ist individuell unterschiedlich und nimmt von etwa 16 Stunden beim Neugeborenen auf sechs Stunden im Alter ab. Auch REM-Schlaf.
Wissenschaft
Dem Wasserweg der Pyramidenbauer auf der Spur
Heute ist kein Wasser mehr in Sicht – doch erbaut wurden viele der altägyptischen Pyramiden noch in Flussnähe, verdeutlicht eine Studie. Forschende haben Teile eines heute verschwundenen Nilarms identifiziert, an dessen Westufer offenbar 31 der ägyptischen Pyramiden errichtet wurden. Der etwa 64 Kilometer lange Wasserweg hat...
Wissenschaft
Die Müllabfuhr im Kopf
Das zentrale Entsorgungssystem des Gehirns arbeitet vor allem im Schlaf. Forscher vermuten, dass durchwachte Nächte Demenz und andere neurodegenerative Erkrankungen begünstigen. von SUSANNE DONNER Mehr als 100 Jahre glaubten Fachleute, das Gehirn recycle seinen Abfall selbst. Während andere Organe von einem Lymphsystem durchzogen...

