Wissensbibliothek

Wie erzielte Giacometti die eigenartige Wirkung?

Beispielhaft lässt sich Giacomettis Gestaltungsweise anhand der Skulptur »L'Homme qui marche« erläutern. Auf einer Platte steht eine 1,90 Meter große, extrem dünne männliche Gestalt. Wie eine archaisch-griechische Statue hat »L'Homme qui marche«, der »Gehende Mann«, die Beine in Schrittstellung geöffnet, die Arme parallel zum Körper. Die einzelnen Glieder der Figur wirken fragil, anatomische Einzelheiten wie Knochen, Muskeln oder Haut sind nur andeutungsweise, Füße und Hände übergroß wiedergegeben. Die Einzelheiten des Gesichts sind stark vereinfacht. Der Eindruck der Bewegung entsteht durch den abgehobenen hinteren Fuß und den vorgebeugten Oberkörper. Zusammen mit den unruhigen Lichtreflexen auf der zerklüfteten Oberfläche der Bronzeplastik ergibt sich das Bild eines rastlosen, unruhigen menschlichen Wesens in dauernder Bewegung.

Lithium, MEET
Wissenschaft

Stätte des Fortschritts

Das MEET Batterieforschungszentrum der Universität Münster will die Leistung und die Nachhaltigkeit von Akkus steigern und die Batteriezellfertigung in Europa vorantreiben. Ein Besuch. von FRANK FRICK Münster ist bekannt als Fahrradstadt: Mehr als ein Drittel der Stadtbevölkerung ist hier täglich mit dem Rad unterwegs, unter...

Der Flachwasserschwamm Tectitethya crypta ist in der Karibik beheimatet. Seine Abwehrstoffe werden für medizinische Zwecke genutzt.
Wissenschaft

Blaue Wirkstoffe

Die blaue Biotechnologie erforscht aquatische Naturstoffe. Moleküle aus dem Meer oder ihre Kopien bekämpfen unter anderem Viren und Krebs. Sie machen die Haut widerstandsfähiger und bremsen ihre Alterung. Dass im Meer noch viele weitere Wirkstoff-Schätze auf Entdeckung warten, gilt als sicher. Von FRANK FRICK Am Anfang von...

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