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Was ist die »Neolithische Revolution«?
Mit diesem Begriff bezeichnet man den Übergang vom Nomadenleben zur Sesshaftigkeit mit Ackerbau und Viehzucht. Mit dem Ende der Eiszeit vor etwa 10000 Jahren veränderten sich die Lebensbedingungen. Die bewaldeten Flächen in Europa nahmen zu, die Tierwelt wandelte sich. In der nun beginnenden Mittelsteinzeit (Mesolithikum) lebten die Menschen zwar weiterhin als Jäger und Sammler, doch gewann der Fischfang zunehmende Bedeutung. Auch sind erste Behausungen aus Schilf und Hölzern nachgewiesen. Die beginnende Sesshaftigkeit stieß weitere Veränderungen in der Lebensweise an. So wurden die Toten aufwändiger bestattet, wie ca. 8000–9000 Jahre alte Hügelgräber in Norddeutschland zeigen. Die Steinwerkzeuge werden filigraner, was der hohe Anteil von Klingen oder Pfeilspitzen bei den archäologischen Funden beweist. Der wichtigste Entwicklungsschritt war aber der Beginn von Ackerbau und Viehzucht – also der Übergang von der aneignenden (Jagen und Sammeln) zur produzierenden Wirtschafts- und Lebensweise: die »Neolithische Revolution«.
Ur-Reptilien schon vor 355 Millionen Jahren
In Australien haben Forschende fossile Klauenabdrücke entdeckt, die ein neues Licht auf die Evolution der Landwirbeltiere werfen. Demnach entstand die Tiergruppe der Amnioten, zu der Reptilien, Vögel und Säugetiere zählen, wahrscheinlich mindestens 35 Millionen Jahre eher als angenommen. Untermauert wird der Befund von weiteren...
Wenn Fingergelenke Krach machen
Was es mit dem Knacken in den Gelenken auf sich hat und ob es schädlich ist, erklärt Dr. med. Jürgen Brater. Manche tun es aus Nervosität, andere erfreuen sich an dem befreienden Gefühl, wenn die Spannung im Gelenk plötzlich mit deutlichem Knacken nachlässt, und wieder andere wollen mit dem Geräusch offenbar vor allem ihre...