Großes Wörterbuch der deutschen Sprache
ausgehen
aus|ge|hen I.
〈o. Obj.〉
1.
hinausgehen, weggehen, das Haus verlassen
2.
Vergnügen, Zerstreuung außer Haus suchen;
wir gehen abends gern, viel, wenig aus
3.
heraus–, abfallen;
mir gehen die Haare aus
4.
zu Ende, zur Neige gehen;
mir ist das Geld ausgegangen
5.
enden;
wie wird das a.?; die Sache ist gut, schlecht ausgegangen; jetzt geht mir die Geduld aus!
6.
aufhören zu brennen, zu leuchten;
das Feuer, das Licht, die Zigarre ist ausgegangen
7.
beim Waschen des Stoffes ineinanderlaufen;
die Farben sind ausgegangen
II.
〈mit
Präp.
obj.〉 1.
auf etwas a.
etwas erreichen, haben wollen;
auf Abenteuer, Raub a.; er geht bei allem nur auf seinen Vorteil, aufs Geld aus
2.
von etwas a.
a)
etwas als Ausgangspunkt haben;
von der Sonne geht Licht, Wärme aus; von diesem Buch ging eine starke Wirkung aus
b)
etwas als Grundlage nehmen, etwas voraussetzen;
ich gehe davon aus, dass …
3.
von jmdm. a.
a)
von jmdm. herrühren, geäußert werden;
der Vorschlag ist von ihm ausgegangen (nicht von uns)
b)
von jmdm. ausgestrahlt werden;
von ihm geht Ruhe, Unruhe, eine starke Anziehungskraft aus
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